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In den Stromkreisen von Altbauten lassen sich FI-Schutzschalter nachrüsten. Foot: Carsten Rehder/dpa Foto: Carsten Rehder

Typ A, B oder F

Wie man FI-Schalter nachrüstet

FI-Schalter retten Leben - wenn ein Kabel beschädigt ist und ein Stromschlag droht, unterbrechen sie den Stromkreis. Moderne Hausgeräte brauchen aber oft einen anderen Typ als einst üblich.

Berlin (dpa/tmn) - In den Stromkreisen von Altbauten lassen sich FI-Schutzschalter nachrüsten. Zwar gebe es hier keine Pflicht zu den Schutzmaßnahmen - anders als bei Neubauten oder neu installierten Stromkreisen in Bestandsbauten. Die Initiative Elektro+ rät aus Sicherheitsgründen aber trotzdem dazu.

Sind elektrische Leitungen marode oder beschädigt, fließt ein Teil des Stroms nicht über Installationsleitungen, sondern sucht sich neue Wege. Berührt ein Mensch das Gerät mit kaputter oder nicht ausreichender Isolierung, fließt der Strom durch seinen Körper zur Erde. Ein FI-Schalter misst konstant den Stromfluss, und ein Relais unterbricht schon bei kleinsten Unterschieden den Stromkreis, damit es nicht zum Stromschlag kommt.

Es gibt aber verschiedenen Typen von FI-Schaltern für verschiedene Zwecke:

- FI-Schalter des Typs A sind bei den haushaltstypischen Anwendungen gut, wie die Initiative Elektro+ erläutert. Sie erfassen die meisten der üblicherweise auftretenden Fehlerströme.

- Moderne Waschmaschinen, Induktionskochfelder sowie Heizungs- und Wärmepumpen zeigen bei einer Störung oder einem Defekt andere Fehlerströme mit Mischfrequenzen. Daher raten die Experten, die Unterlagen der Gerätehersteller zu lesen und wenn gefordert, den FI-Schutzschalter des Typs F einzusetzen.

- Eine weitere Alternative für den Privathaushalt ist Typ B. Diese FI-Schalter kommen mit Fehlerströmen des Typs A und F klar, erfassen aber auch sogenannte Gleichfehlerströme. Diese sind zum Beispiel bei Photovoltaikanlagen oder Ladeeinrichtungen für Elektrofahrzeuge möglich.

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