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Wenn das Essen im Kühlschrank im Wasser versinkt, ist das eher unappetitlich - aber woher kommt die Feuchtigkeit?

Ursachen

Wasser sammelt sich im Kühlschrank? Das können Sie dagegen tun

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Unter Ihrem Gemüsefach sammelt sich ständig Wasser in abnormalen Mengen? Dann wird es Zeit nach den Ursaschen zu forschen - und etwas dagegen zu tun.

In jedem Kühlschrank entsteht üblicherweise Kondenswasser, das über einen Ablauf abgeführt wird. Manchmal bilden sich daraus jedoch regelrechte Pfützen, in denen das Essen im untersten Fach untergeht. Um Ihre Mahlzeit zu retten, sollten Sie also der Ursache der Pfützenbildung auf die Spur gehen.

Wasser im Kühlschrank: Das könnten Folgen sein

Denn zu viel Feuchtigkeit im Kühlschrank kann auch böse enden. Schließlich

  • steigern sich dadurch die Stromkosten,
  • die Lebensdauer des Kühlschranks kann sich verkürzen und
  • die Schimmelbildung wird gefördert.

Was kann also für die Pfützenbildung verantwortlich sein. Hier finden Sie vier häufige Ursachen:

Wasser im Kühlschrank: Ist der Ablauf verstopft?

Wenn Kondenswasser nicht wie üblich über den Ablauf verschwindet, steht die Überlegung nahe, dass dieser einfach verstopft ist. Er befindet sich in der Regel mittig an der hinteren Kühlschrankwand. Kontrollieren Sie regelmäßig, ob sich Essensreste oder Schmutz darin verfangen haben. Manchmal reichen auch schon Staubpartikel, die beim Öffnen ins Innere gelingen aus, um den Abfluss zu verstopfen.

Benutzen Sie dann einfach Zahnstocher oder Wattestäbchen, um die Öffnung wieder frei zu bekommen. Achten Sie allerdings darauf, die Verschmutzungen nicht noch tiefer in den Abfluss zu befördern. Sollte die Verstopfung jedoch durch Schimmel ausgelöst werden, tauen Sie den Kühlschrank lieber vollständig ab und reinigen Sie ihn gründlich von Innen.

Übrigens: Auch wer seine Lebensmittel zu nahe an der Rückwand des Kühlschrankes lagert, sorgt für Pfützen am Boden. Berühren die Verpackungen nämlich die Wand, läuft das Tauwasser ab. Lagern Sie die Lebensmittel also etwas weiter vorne.

Erfahren Sie hier: Mit diesen Tricks reinigen Sie Ihren Kühlschrank richtig.

Kühlschrankdichtung porös: Wasser sammelt sich an

Ob ein verstopfter Abfluss Schuld an der Wasserbildung ist, stellen Sie ganz einfach fest, indem Sie Wasser darauf verteilen und beobachten, ob es abfließt. Ist dies tatsächlich der Fall, muss der Grund für das Wasser woanders herrühren. Eine weitere Möglichkeit stellt hier eine poröse Kühlschrankdichtung dar. Da nämlich die Luft außerhalb des Kühlschranks um einiges wärmer ist, kann sie mehr Feuchtigkeit aufnehmen. Gelangt sie nun über undichte Stellen ins Innere des Kühlschranks, wo es kühler ist, dann bildet sich Wasser oder gar Eis.

Aber keine Bange: Sie können ganz leicht feststellen, ob die Kühlschrankdichtung undicht ist. Warten Sie bis es dunkel wird und schalten Sie alle Lichter ab. Nun legen Sie eine leuchtende Taschenlampe ins Innere des Kühlschrankes und schließen die Tür. Ist nun von außen der kleinste Lichtschimmer zu sehen, dann ist die Tür vermutlich undicht. Versuchen Sie es allerdings erst einmal damit, die Tür fester zu verschließen. Manchmal reicht dies schon aus, um die Fehlerquelle einzudämmen. Hilft allerdings auch das nichts, dann muss eine neue Dichtung her.

Lesen Sie hier: Dieser Trick macht Ihren Abfluss garantiert frei - ganz ohne Chemie.

Wasser durch zu warmes Essen im Kühlschrank

Sie kennen es bestimmt: Vom leckeren Essen haben Sie wieder viel zu viele Portionen gemacht - und stellen den Rest deshalb schnell in den Kühlschrank. Aber das ist falsch. Denn ist die Mahlzeit noch zu heiß, verdampft das Wasser der Lebensmittel im Kühlschrank und schlägt sich abgekühlt wieder an der Kühlschrankwand nieder. Lassen Sie das Essen lieber vorher abkühlen - mindestens auf Zimmertemperatur - bevor Sie es in den Kühlschrank stellen.

Kühlschrank wird zu häufig geöffnet

Haben Sie schon mal nachgezählt, wie oft am Tag Sie der Gang an den Kühlschrank führt? Vielleicht ja zu oft. Denn bei jedem Öffnen dringt warme Luft ins Innere und schlägt sich als Kondenswasser nieder. Dann hilft es eigentlich nur, den Kühlschrank nicht mehr so oft zu öffnen oder Sie müssen ihn öfter abtauen, um regelmäßig das überflüssige Wasser zu entfernen.

Auch interessant: Was passiert eigentlich, sobald Sie die Spülmaschine anschalten?

fk

Achtung: An diesen Stellen in der Wohnung wimmelt es nur so vor Keimen

Die Wasserhähne und Spülbecken – sowohl in Küche als auch im Bad – werden beim Reinigen gerne vernachlässigt. So bietet sich der perfekte Nährboden für Hefe- und Schimmelpilze. E.coli Bakterien fühlen sich hier genauso wohl. Vergessen Sie also nicht, diese Bereiche regelmäßig zu putzen.
Die Wasserhähne und Spülbecken – sowohl in Küche als auch im Bad – werden beim Reinigen gerne vernachlässigt. So bietet sich der perfekte Nährboden für Hefe- und Schimmelpilze. E.coli Bakterien fühlen sich hier genauso wohl. Vergessen Sie also nicht, diese Bereiche regelmäßig zu putzen. © pixabay
Jeder weiß: Auf den Türklinken wimmelt es nur so von Keimen und Bakterien – vor allem zu Grippezeiten. Deshalb immer schön sauber halten!
Jeder weiß: Auf den Türklinken wimmelt es nur so von Keimen und Bakterien – vor allem zu Grippezeiten. Deshalb immer schön sauber halten! © pixabay
Auch die Kaffeemaschine bekommt täglich ihren Einsatz – und doch reinigen wir nur selten den Wassertank. Doch gerade hier bilden sich gerne Hefe- und Schimmelpilze, die sich über die Schläuche in der Maschine verteilen und somit auch in unserem geliebten Heißgetränk landen. Reinigen Sie ihn deshalb einmal wöchentlich mit Essig.
Auch die Kaffeemaschine bekommt täglich ihren Einsatz – und doch reinigen wir nur selten den Wassertank. Doch gerade hier bilden sich gerne Hefe- und Schimmelpilze, die sich über die Schläuche in der Maschine verteilen und somit auch in unserem geliebten Heißgetränk landen. Reinigen Sie ihn deshalb einmal wöchentlich mit Essig. © pixabay
Der Kühlschrank kann ebenfalls zur Brutstätte von Bakterien werden: Achten Sie deshalb darauf, dass die Temperatur richtig eingestellt ist. Diese sollte circa sieben Grad Celsius betragen. Ist sie höher als acht Grad, können sich gefährliche Mikroorganismen rasant vermehren. Diese sind schuld an Magen-Darm-Erkrankungen oder Allergien.
Der Kühlschrank kann ebenfalls zur Brutstätte von Bakterien werden: Achten Sie deshalb darauf, dass die Temperatur richtig eingestellt ist. Diese sollte circa sieben Grad Celsius betragen. Ist sie höher als acht Grad, können sich gefährliche Mikroorganismen rasant vermehren. Diese sind schuld an Magen-Darm-Erkrankungen oder Allergien. © pixabay
Nach dem Duschen ein flauschiges Handtuch – was gibt es Schöneres? Doch würden Sie noch genauso denken, wenn Sie wüssten, welche Körperausdünstungen sich schon nach einmaliger Benutzung darauf befinden? Schuppen, Speichel, Harn, Bakterien, Pilze und Analsekret fühlen sich in den Textilien wohl – und wenn das Handtuch nicht ordentlich getrocknet wird, steigt das Infektionsrisiko. Deshalb sollten Sie die Tücher mindestens nach jeder dritten Nutzung waschen.
Nach dem Duschen ein flauschiges Handtuch – was gibt es Schöneres? Doch würden Sie noch genauso denken, wenn Sie wüssten, welche Körperausdünstungen sich schon nach einmaliger Benutzung darauf befinden? Schuppen, Speichel, Harn, Bakterien, Pilze und Analsekret fühlen sich in den Textilien wohl – und wenn das Handtuch nicht ordentlich getrocknet wird, steigt das Infektionsrisiko. Deshalb sollten Sie die Tücher mindestens nach jeder dritten Nutzung waschen. © pixabay
Sobald wir mit dem Zähneputzen fertig sind, landet die Bürste im Zahnputzbecher – und wie oft waschen Sie den aus? Vermutlich nicht oft genug. Denn die Feuchtigkeit darin ist der perfekte Nistplatz für E.coli Bakterien oder Staphylokokken. Stellen Sie den Becher deshalb alle zwei Wochen in die Spülmaschine.
Sobald wir mit dem Zähneputzen fertig sind, landet die Bürste im Zahnputzbecher – und wie oft waschen Sie den aus? Vermutlich nicht oft genug. Denn die Feuchtigkeit darin ist der perfekte Nistplatz für E.coli Bakterien oder Staphylokokken. Stellen Sie den Becher deshalb alle zwei Wochen in die Spülmaschine. © dpa/Karl-Josef Hildenbrand
Schneidebretter sind ständig im Einsatz. Deshalb tummeln sich gerade hier zahlreiche Bakterien und Keime – sie nisten sich in den feinen Rissen im Holz ein. Es sollen sogar bis zu 200-mal so viele wie auf der Klobrille sein. Da hilft nur noch eins: die Spülmaschine oder eine gründliche Reinigung mit Essig.
Schneidebretter sind ständig im Einsatz. Deshalb tummeln sich gerade hier zahlreiche Bakterien und Keime – sie nisten sich in den feinen Rissen im Holz ein. Es sollen sogar bis zu 200-mal so viele wie auf der Klobrille sein. Da hilft nur noch eins: die Spülmaschine oder eine gründliche Reinigung mit Essig. © pixabay
Hier bereiten wir unser Essen vor, legen unsere gebrauchten Küchenutensilien ab oder kneten den Teig für einen Kuchen: Oft merken wir gar nicht, wie sehr die Arbeitsplatte in der Küche in Anspruch genommen wird. Deshalb sollten Sie sie täglich mit heißem Wasser und Spülmittel gründlich reinigen.
Hier bereiten wir unser Essen vor, legen unsere gebrauchten Küchenutensilien ab oder kneten den Teig für einen Kuchen: Oft merken wir gar nicht, wie sehr die Arbeitsplatte in der Küche in Anspruch genommen wird. Deshalb sollten Sie sie täglich mit heißem Wasser und Spülmittel gründlich reinigen. © dp a/Mohssen Assanimoghaddam
Eigentlich wird er genutzt, um das Geschirr zu reinigen, doch tatsächlich ist er die Bakterienschleuder schlechthin: Der Küchenschwamm. Zehn Millionen Bakterien pro Quadratzentimeter erfreuen sich an den feucht-warmen Gefilden und verteilen sich durch eifriges Schrubben auf unser Geschirr. Tauschen Sie ihn am besten alle zwei Wochen aus.
Eigentlich wird er genutzt, um das Geschirr zu reinigen, doch tatsächlich ist er die Bakterienschleuder schlechthin: Der Küchenschwamm. Zehn Millionen Bakterien pro Quadratzentimeter erfreuen sich an den feucht-warmen Gefilden und verteilen sich durch eifriges Schrubben auf unser Geschirr. Tauschen Sie ihn am besten alle zwei Wochen aus. © pixabay
Auch Hund und Katz bleiben von Bakterien nicht verschont: Im Fressnapf oder am Lieblingsspielzeug eures Weggefährten bilden sich über die Zeit so einige davon. Deshalb gehört auch das Haustier-Zubehör regelmäßig in die Spül- oder Waschmaschine.
Auch Hund und Katz bleiben von Bakterien nicht verschont: Im Fressnapf oder am Lieblingsspielzeug eures Weggefährten bilden sich über die Zeit so einige davon. Deshalb gehört auch das Haustier-Zubehör regelmäßig in die Spül- oder Waschmaschine. © pixabay
Ebenso wie der Putzschwamm sind auch Geschirrtücher wahre Keimschleudern. Wechseln Sie sie bestenfalls täglich und werfen Sie das benutzte in die Waschmaschine.
Ebenso wie der Putzschwamm sind auch Geschirrtücher wahre Keimschleudern. Wechseln Sie sie bestenfalls täglich und werfen Sie das benutzte in die Waschmaschine. © pixabay/Hans
Aus dem Leben vieler nicht mehr wegzudenken und ein ständiger Begleiter: Das Smartphone. Dabei vergessen wir uns regelmäßig die Hände abzuwaschen, bevor wir es benutzen - einer der Gründe, warum es dort nur so von Bakterien wimmelt. Benutzen Sie am besten ein spezielles Smartphone-Reinigungstuch für die Pflege.
Aus dem Leben vieler nicht mehr wegzudenken und ein ständiger Begleiter: Das Smartphone. Dabei vergessen wir uns regelmäßig die Hände abzuwaschen, bevor wir es benutzen - einer der Gründe, warum es dort nur so von Bakterien wimmelt. Benutzen Sie am besten ein spezielles Smartphone-Reinigungstuch für die Pflege. © dpa/Karl-Josef Hildenbrand
Wenn vom Smartphone die Rede ist, darf eigentlich auch die Computer-Tastatur nicht fehlen. Sie wird nämlich mindestens genauso oft beansprucht - vor allem in Bürojobs. Tunken Sie ein Wattestäbchen in spezielle Reinigungsmittel und fahren Sie damit die Tasten entlang.
Wenn vom Smartphone die Rede ist, darf eigentlich auch die Computer-Tastatur nicht fehlen. Sie wird nämlich mindestens genauso oft beansprucht - vor allem in Bürojobs. Tunken Sie ein Wattestäbchen in spezielle Reinigungsmittel und fahren Sie damit die Tasten entlang. © dpa/Karl-Josef Hildenbrand
Auf der Computermaus tummeln sich ebenfalls tausende von Keimen. Nutzen Sie ein Desinfektionstuch, um sie regelmäßig zu reinigen.
Auf der Computermaus tummeln sich ebenfalls tausende von Keimen. Nutzen Sie ein Desinfektionstuch, um sie regelmäßig zu reinigen. © dpa/Lukas Schulze
Auch von der Fernbedienung machen wir täglich Gebrauch und verschmutzen sie von mal zu mal -  Bakterien entfernen Sie zum Beispiel mit einem Chlorreiniger. Achten Sie allerdings darauf, dass nichts davon zwischen die Knöpfe kommt und nehmen Sie davor die Batterien heraus.
Auch von der Fernbedienung machen wir täglich Gebrauch und verschmutzen sie von mal zu mal -  Bakterien entfernen Sie zum Beispiel mit einem Chlorreiniger. Achten Sie allerdings darauf, dass nichts davon zwischen die Knöpfe kommt und nehmen Sie davor die Batterien heraus. © dpa/Britta Pedersen

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