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Löst eine neue Wärmepumpe die Heizprobleme in kalten Regionen? Sie heizt sogar noch bei minus 29 Grad

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Von: Andrea Stettner

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Wärmepumpen zählen zu den besonders klimafreundlichen Heizsystemen, die auf fossile Brennstoffe setzen. Doch sie haben einen entscheidenden Nachteil.

Wärmepumpen gelten als gute Alternative zu herkömmlichen Heizungsarten und machen Besitzer unabhängig von Gas oder Öl. Bei Kälte gelangen Wärmepumpen jedoch schnell an ihre Grenzen. „Je größer die Differenz zwischen Temperatur der Umweltwärme und Heiztemperatur ist, desto ineffizienter arbeiten die Geräte“, informiert das Portal Efahrer.com auf seiner Internetseite. Für richtig kalte Regionen, wo im Winter tiefe Minustemperaturen herrschen, eignen sich Wärmepumpen deshalb nicht. Ein neuer Gerätetyp könnte das jetzt jedoch ändern.

Winterruhe im Spreewald. Eine neuartige Wärmepumpe heizt auch noch bei minus 29 Grad.
Bei Minusgraden im Winter kommen Wärmepumpen schnell an ihre Grenzen. © Rainer Weisflog/Imago

Neue Wärmepumpe heizt bei Temperaturen bis 29 Grad minus

Laut dem Fachportal pv-magazine.com entwickelt der amerikanische Wärmepumpenhersteller Johnson Controls den Prototyp einer Luft-Wärmepumpe für kalte Klimazonen, die sich für Temperaturen bis -29 Grad Celsius eignet. Ein neues Kältemittel namens R-454B macht dies möglich. Inwiefern sich die neue Wärmepumpe noch unterscheidet, um unter diesen Bedingungen effizient zu arbeiten, ist bislang nicht bekannt. Bisher bietet der Hersteller zwei Modelle an Wärmepumpen an, die bei Temperaturen bis -15 Grad Celsius arbeiten.

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Wärmepumpe für kalte Klimazonen soll sicheres Stromnetz im Winter ermöglichen

„In den kommenden Jahren werden wir Wärmepumpen haben, die die volle Heizleistung bei -15° Celsius aufrechterhalten und Räume bis in den Minusbereich effizient beheizen“, sagt Mark Lessans, Senior Director of Sustainability and Regulatory Affairs bei Johnson Controls, gegenüber pv-magazine.com. „Dieses Leistungsniveau wird für die Aufrechterhaltung eines sauberen, widerstandsfähigen Stromnetzes während der Spitzenzeiten im Winter von entscheidender Bedeutung sein.“

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Wärmepumpen arbeiten mit Strom und sind deshalb auf eine funktionierende Stromversorgung angewiesen. Was viele nicht wissen: Mit einem hydraulischen Abgleich lässt sich der Stromverbrauch von Wärmepumpenheizungen senken. Sie heizen immer noch mit Gas? Auch hier lässt sich der Gasverbrauch schon beim Duschen senken.

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