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Tomaten an der Pflanze schnell reifen lassen: Der Apfel-Trick

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Von: Ines Alms

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Die Tomaten am Strauch wollen einfach nicht rot werden? Mit schon reifen Tomaten oder Äpfeln soll sich der Prozess beschleunigen lassen.

Kalte Nächte oder Sonnenmangel bringen die Tomatenernte ins Stocken? Wenn die Tomaten noch sehr grün sind, führt ein Nachreifen der gepflückten Früchte zu einem Aromaverlust. Mit einem Trick, für den man nur rote Tomaten, Bananen oder Äpfel benötigt, soll die Pflanze angeregt werden, schneller zu reifen.

Tomaten an der Pflanze schneller reifen lassen: Der Apfel-Trick

Eine Tomatenpflanze mit einer Rispe grüner unreifer Tomaten
Damit Tomaten rot werden und ausreifen, benötigen sie das Reifegas Ethylen. © Shotshop/Imago

Nicht nur niedrige Temperaturen, auch eine zu große Hitze oder zu viele Blätter an der Pflanze können die Ursache für nur langsam errötende Tomaten sein. Damit Tomaten Farbe annehmen, muss das Reifegas Ethylen gebildet werden. Und genau auf diesem Stoff fußt der Trick des YouTube-Kanals Balkongarten:

Dafür hängt man eine Rispe rote reife Tomaten, gekauft oder schon selbst geerntet, ganz nah zu den grünen Tomaten. Diese sollen Ethylen ausstoßen und damit den Reifeprozess der unreifen Tomaten beschleunigen. Sehr effektiv kann es auch sein, reife Bananen oder Äpfel neben die Pflanze zu legen, da diese besonders viel von dem Reifegas produzieren. Diese Wirkung wird in einem geschlossenen Raum wie einem Gewächshaus noch verstärkt.

Diese Maßnahmen sollen außerdem helfen, um die Reife der Tomaten zu fördern:

Wer es nicht so eilig hat, der kann sich damit trösten, dass die Tomaten früher oder später auch von allein reif werden. Damit sie noch mehr Aroma bekommen, kann man ihnen aber mit Backpulver nachhelfen. Wenn die Tomaten zum Saisonende im Herbst noch grün sind, ist es durchaus sinnvoll, die Früchte abzupflücken und in einer Papiertüte oder in Zeitungspapier gewickelt nachreifen zu lassen.

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