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Der Knotige Storchschnabel (Geranium nodosum) blüht von Mai bis zum Frost rosaviolett und das auch an trockenen Schattenstellen.

Grüner Daumen

Stauden bringen Farbe in schattige Ecken im Garten

Fast in jedem Garten gibt es Flecken, wo keine Sonne hinkommt. Doch auch hier muss es nicht karg und trist bleiben. Denn zum Glück gibt es Pflanzen, die mit dem Schattendasein wenig Probleme haben. Eine Expertin stellt drei Kandidaten vor.

Wer jetzt im Winter schon überlegt, wie er in diesem Jahr Farbe in die dunklen Schattenecken seines Gartens bringen kann, der sollte auf Staudengewächse setzen.

Als echten Schattenstar macht Cornelia Pacalaj von der gartenbaulichen Lehr- und Versuchsanstalt in Erfurt das Zottige Silberglöckchen (Heuchera villosa var. macrorrhiza) aus. Von September bis November erscheinen die namensgebenden Blüten über dem limetten-grünen und im Winter orangerot verfärbten Laub.

Robust und trockenheitsresistent ist auch der Knotige Storchschnabel (Geranium nodosum). Über glänzendem Laub blüht er auch im trockenen Schatten von Mai bis zum Frost rosaviolett. Eine weitere Empfehlung: Das himmelblau blühende Kaukasusvergissmeinnicht 'Jack Frost' (Brunnera macrophylla), das die Blicke vor allem wegen seines herzförmigen Laubes und der silbrig-grünen Blattzeichnung auf sich zieht.

Abwechslungsreiche Staudenpflanzungen lassen sich selbst an trockenen schattigen Stellen und unter flachwurzelnden Laubgehölzen wie Birken und Ahorn anlegen, wie Gartenbau-Ingenieurin Pacalaj erklärt. Als „Schatten-Härtefall“ gelten aber Fichten. Darunter könne man höchstens noch Oxalis acetosella pflanzen, den Wald-Sauerklee.

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