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Spülmaschine: Drei gängige Alltagsfehler, die Sie vermeiden sollten

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Von: Franziska Kaindl

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Eigentlich ist sie einfach zu bedienen – trotzdem passieren im Alltag trotzdem immer wieder kleine Fehler, die der Spülmaschine und ihrer Langlebigkeit schaden.

Wer sich erst einmal an einen Geschirrspüler gewöhnt hat, möchte diesen nicht mehr hergeben. Schließlich spart es enorm viel Zeit und Arbeit, wenn das Reinigen der Töpfe, Teller und des Bestecks von einer Maschine übernommen wird. Damit Sie lange etwas von Ihrem Gerät haben, sollten Sie es allerdings pfleglich behandeln. Manchmal können schon kleine, unbedachte Fehler dafür sorgen, dass sich die Lebensdauer des Geschirrspülers verringert.

Spülmaschinen-Fehler: Sie vergessen, den Filter regelmäßig zu reinigen

Auch die Spülmaschine muss ab und zu gereinigt werden – allen voran der Filter. In ihm sammeln sich nämlich Essensreste und Fettrückstände, die das Sieb irgendwann verstopfen können. Außerdem führt dies möglicherweise dazu, dass das Wasser nicht mehr richtig abgepumpt werden kann. Um das zu vermeiden, reinigen Sie den Filter am besten alle vier bis sechs Wochen. Zu finden ist er in der Regel am Boden der Spülmaschine. Wenn nicht, dann werfen Sie zuerst einen Blick in die Bedienungsanleitung. Dann räumen Sie die Maschine aus und entfernen den Geschirrkorb. Der Filter selbst kann ganz einfach herausgenommen werden: Unterziehen Sie ihm einer Wäsche mit Spülmittel und Spülbürste – schon ist er wieder wie neu.

Eine Frau nimmt einen Teller aus der Spülmaschine.
Damit die Spülmaschine lange für sauberes Geschirr sorgt, sollen Sie sich gut um das Gerät kümmern. (Symbolbild) © Diego Cervo/Imago

Fehler: Das Spülmaschinensalz wird nicht nachgefüllt

Bei jedem Spülgang kommt zuerst ein Tab ins entsprechende Fach des Geschirrspülers. Dabei wird manchmal vergessen, dass auch das Spülmaschinensalz regelmäßig nachgefüllt werden sollte. Es sorgt dafür, dass sich der Ionentauscher der Maschine regeneriert und verhindert damit, dass sich Kalkflecken auf dem Geschirr bilden, wie das Online-Portal Kueche.de berichtet. Gleichzeitig kann es je nach Härtegrad des Wassers in Ihrer Region auch zu Verkalkungen in der Maschine führen, wenn das Salz nicht nachgefüllt wird – was wiederum dem Gerät schaden kann.

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Die Spülmaschinentür wird nach der Nutzung sofort wieder geschlossen

Sobald das Geschirr gespült und ausgeräumt ist, machen viele Nutzer die Klappe sofort wieder zu. Das kann aber negative Folgen haben: Zum Beispiel, weil sich noch Restfeuchtigkeit in der Maschine befindet, die das Schimmelrisiko erhöht. Daher macht es Sinn, die Tür nach der Nutzung noch für ein paar Stunden geöffnet zu lassen. Und es hat auch einen Vorteil. Wenn sich das Geschirr noch in der Spülmaschine befindet, während der Dampf entweicht, kann es schlierenfrei trocknen.

Es gibt aber auch eine Ausnahme: Wenn sich viele Holzmöbel in unmittelbarer Nähe zum Geschirrspüler befinden, kann der austretende Dampf dafür sorgen, dass diese aufquellen, wie das Online-Portal Chip.de informiert. Daher sollten Sie die Spülmaschine nach Programmende noch etwa eine halbe Stunde geschlossen halten, bevor Sie sie öffnen.

Auch beim Einräumen der Spülmaschine können Fehler passieren. Bestimmte Küchenutensilien wie etwa beschichtete Pfannen dürfen gar nicht in den Geschirrspüler, sonst leidet das Material. Empfindliche Dinge sollten deshalb lieber von Hand gespült werden.

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