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Mit etwas Glück blühen die Barbara-Zweige - hier eine Japanische Blütenkirsche - an Weihnachten. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn

Gefriertruhe oder Frost

So blühen Barbara-Zweige

Ein Wunder an Heilig Abend: Mit etwas Glück öffnen sich die Knospen rechtzeitig und pünktlich zum Fest blühen die Barbara-Zweige. Tipps, wie Sie bei geschnittenen Gehölzen in Vasen nachhelfen können.

Veitshöchheim (dpa/tmn) - Bevor Gehölze im Freien blühen, brauchen sie eine Winterruhe. Deshalb sollte man die Zweige von Blütengehölzen für die Vase am besten erst nach einigen Frostnächten schneiden, raten die Experten der Bayerischen Gartenakademie.

Geeignet dafür sind besonders die Triebe der Kirschen oder anderer Obstbäume. Wenn es draußen nicht richtig friert, empfehlen die Experten, die Zweige eine Nacht in die Gefriertruhe zu legen. Dies kann helfen, dass die geschnittenen Zweige auch in der Vase austreiben.

Außerdem brauchen die geschnittenen Zweige einen warmen, hellen Standort. Doch Vorsicht: Neben der Heizung oder dem Kamin trocknen die Blütenknospen häufig ein.

Das Wasser in der Vase sollte nicht zu kalt, sondern besser handwarm sein. Am besten wechselt man es alle paar Tage. Außerdem sollte man die Gehölze mit einem scharfen Messer anschneiden. Damit sie möglichst viel Wasser aufnehmen können.

Zweige in der Vase haben eine lange christliche Tradition: In der Regel werden sie am 4. Dezember, dem Gedenktag der Heiligen Barbara, von Obstbäumen geschnitten und Zuhause in eine Vase gestellt. 20 Tage später, an Heiligabend, sollten sie erblüht sein - für Christen symbolisieren die Barbara-Zweige neues Leben sowie die Geburt Jesu.

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