BAU 2011

"Seegrau" liegt im Trend

Es kommt nicht nur auf die Möblierung an. Wichtig ist vor allem, was sich "darunter" befindet. Auf der BAU 2011 setzen Hersteller und Designer besonders auf Grau- und Weißtöne.

Von Sebastian Bach

Wer dieser Tage der Architektur- und Baubranchen-Messe BAU 2011 in München einen Besuch abstattete, stolperte früher oder später über die Farbe "Seegrau". Diese etwas abstrakt klingende Umschreibung fungiert als Oberbegriff für Farbtöne wie Polarweiß, Eisgrau oder Titanblau. Trendbewusste Konsumenten kombinieren diese Farbtöne mit dunklem Mobiliar und schaffen dadurch eine dezent-aufgehellte Wohnatmosphäre, die keinesfalls bieder oder kalt wirkt.

Besitzer von hellem Mobiliar greifen nach wie vor gerne zu den klassischen Holzdekoren in warmen, mittelbraunen Naturtönen. Im Zuge dessen sind gerade Eichen- und Nussbaumhölzer besonders gefragt, da ihre rustikal-wohnliche Ausstrahlung den aktuellen Trend begünstigt. Dazu kommen neue, exklusive Strukturierungen wie zum Beispiel sägerau, das mit seiner fein ziselierten Oberfläche an frisch geschnittenes Holz erinnert und den Böden noch mehr optische Ausdruckskraft verleiht. Ein großes Thema sind auch "vorgealterte" Dielen, die den authentischen Charakter des Holzes nochmals unterstreichen.

Ein Comeback feiern außerdem Stabformate, die patchworkartig in einer Bodendiele miteinander kombiniert, die perfekte Synthese aus Landhausdiele und traditionellem Stabdesign bilden. Etwas ausgefallener geht es auf dem Gebiet der multikolorierten Parkett-Dielen zu, die für ein spannendes Farb- und Formenspiele sorgen.

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