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Auch wenn Schnee im Garten liegt, sollte man das Gießen der Blumen nicht vergessen

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Von: Anna Katharina Küsters

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Oft ist nicht die Kälte schuld, wenn Pflanzen im Garten im Winter sterben. Sie vertrocknen in den meisten Fällen. Gießen ist also wichtig.

Draußen schneit es, es ist bitterkalt und die Sonne kommt nur selten raus. Viele Gärtner denken dann, dass ihre Topfpflanzen auf der Terrasse oder die Immergrünen im Beet keinerlei Unterstützung brauchen. Doch da irren sie sich: Die Pflanzen haben große Probleme, in den Wintermonaten genügend Wasser aufzunehmen. Regelmäßiges Gießen gehört also auch im Winter auf jeden Fall zur Gartenarbeit dazu!

Schnee im Garten: Blumen gießen nicht vergessen

Ein eingefrorenes Blatt im Wintergarten
Frost verhärtet die Erde, sodass sie kein Wasser mehr aufnehmen kann. © Elena Elisseeva/Imago

Wenn im Winter der erste Schnee fällt, freut das die meisten. Denn die Winterzeit machen Schnee und frostige Temperaturen deutlich gemütlicher. Komplett die Füße hochlegen dürfen Gärtner aber auch zu dieser Zeit nicht. Denn Topfpflanzen auf der Terrasse oder Immergrüne im Beet brauchen mindestens einmal im Monat einen ordentlichen Schluck Gießwasser. Anders als oft angenommen, versorgt der Schnee die Pflanzen nicht mit genügend Flüssigkeit.

Das hat mehrere Gründe. Zum einen haben die frostigen Temperaturen den Boden oft so steinhart gemacht, dass die Erde kein Wasser mehr aufnehmen kann. Zum anderen dringt der Schnee nicht zum Wurzelwerk hinunter, sondern deckt die Erde oberflächlich ab. Die Pflanzen vertrocknen mit der Zeit also, obwohl um sie herum so viel Wasser ist.

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Schnee im Garten: Zeichen richtig deuten

Ob Pflanzen Wassernachschub brauchen, lässt sich meistens auch an ihren Blättern erkennen. Beobachten Gärtner, dass sich die Blätter nach oben einrollen, ist es höchste Zeit, die Gießkanne rauszuholen. Denn so schützen sich die Pflanzen, wenn sie mit ihrem Wasser haushalten müssen. Auch wenn die Sonne seltener scheint im Sommer: Die Strahlen sorgen für Wasserverdunstung über die Pflanzenblätter. Sind diese jetzt nach oben hin eingerollt, geht den Pflanzen nicht mehr so viel Wasser verloren. Stress bedeutet das für Ihre Gartenbewohner aber natürlich trotzdem.

Am besten gießen Sie die Pflanzen übrigens im Winter tagsüber, wenn die Temperaturen am höchsten sind. Wer zu spät abends gießt, geht das Risiko ein, dass die Wurzeln erfrieren. Minustemperaturen in Kombination mit einer großen Menge Gießwasser im Topf lassen die Wurzeln schnell absterben. Gärtner warten also lieber die Mittagszeit ab und versorgen ihre Pflanzen einmal im Monat mit einer größeren Menge Wasser.

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