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Klee im Rasen: 3 Hausmittel, die das Unkraut überhaupt nicht mag

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Klee breitet sich rasend schnell im Garten aus. Schuld ist meist Nährstoffmangel. Welche Hausmittel auch langfristig gegen Klee im Rasen helfen.

Ob Weißklee, Hornklee oder lila Wiesenklee – in vielen Gärten sprießt im Sommer der Klee. Zu seiner Blütezeit lockt Klee zahlreiche Bienen und Insekten an, weshalb viele Naturfreunde dieses Unkraut in Ihrem Rasen bewusst stehen lassen. Für spielende Kinder können die angelockten Insekten jedoch schnell unangenehm werden, wenn sie barfuß durch den Rasen laufen und von Bienen gestochen werden. Deshalb kann es sinnvoll sein, den Klee in bestimmten Bereichen des Rasens zu entfernen und den restlichen Klee den Insekten zur Nahrungsaufnahme zu überlassen. Wir zeigen Ihnen, welche Hausmittel ganz natürlich helfen – ganz ohne Chemie.

Blühender Klee im Rasen lockt Bienen an. Hausmittel helfen, das Unkraut zu entfernen.
Klee im Rasen lockt jede Menge Bienen an. © Will Watson/Imago

Ursache für Klee im Rasen

Wächst übermäßig Klee im Rasen, ist das meist ein Zeichen, dass es den Garswurzeln an bestimmten Nährstoffen fehlt. Meist ist Stickstoffmangel die Ursache. Während der Rasen unter dem fehlenden Nährstoff schwächelt, macht das dem Klee wenig aus. Das Unkraut setzt sich schließlich gegen das Gras durch. Denselben Effekt kann übrigens auch Wassermangel haben: Trockene, regenarme Monate schwächen den Rasen und er wird schnell braun, während sich der Klee auch unter diesen harten Bedingungen wunderbar vermehren kann.

Klee im Rasen entfernen: Drei Hausmittel, die langfristig wirken

Um Klee aus dem Rasen langfristig zu vertreiben, helfen also vor allem Hausmittel, die das Rasenwachstum stärken. Wer das Unkraut sofort entfernen will, muss allerdings Hand anlegen. Diese Hausmittel helfen:

  1. Klee ausstechen: Stören Sie nur ein paar wenige Stellen im Rasen, können Sie den Klee einfach ausstechen. Hierbei müssen Sie jedoch konsequent sein und regelmäßig nacharbeiten, damit Sie den Klee dauerhaft aus dem Garten verbannen. Das Unkraut einfach aus dem Rasen herausziehen reicht nicht – die Wurzel würde im Boden verbleiben und die unliebsame Pflanze schnell wieder nachwachsen. Verwenden Sie stattdessen einen Unkrautausstecher oder Spaten. Danach die kahlen Stellen mit Erde füllen und neuen Rasen nachsäen.
  2. Rasen vertikutieren: Bei größeren Bereichen hilft meist nur vertikutieren. Dabei zerstören die Messer des Vertikutierers den Klee, während der Rasen gelüftet wird und so wieder wunderbar wachsen kann. Schöner Nebeneffekt: Beim Vertikutieren wird auch unliebsames Moos aus dem Rasen entfernt.
  3. Rasen düngen mit Brennesseljauche oder Hornspäne: Um das Rasenwachstum zu stärken und so dem Klee erst gar keine Chance zu geben, brauchen die Graspflanzen ausreichend Nährstoffe. Das Portal Gartentipps empfiehlt dafür Brennnesseljauche, die sehr stickstoffhaltig ist und somit einen Mangel ausgleichen kann. Aber auch Hornspäne können mit ihrem hohen Stickstoffgehalt den Rasen wieder kräftig zum Sprießen zu bringen.

Klee im Rasen vorbeugen: So hat das Unkraut keine Chance

Damit sich der Klee nicht übermäßig in Ihrem Rasen ausbreitet, bitte die Rasenfläche nicht zu oft mähen. Bekommt das Unkraut zu viel Licht, wächst Klee nämlich umso schneller nach. Das Portal Moowy.de empfiehlt zudem, das Gras nicht zu kurz zu mähen – maximal vier Zentimeter genügen. Ansonsten den Rasen gut bewässern, regelmäßig düngen und vertikutieren.

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