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Ein Carport als Bausatz

Das passende Fundament für das Carport

Wer sich für ein Carport entscheidet, möchte sein Fahrzeug vor der äußeren Witterung schützen. Viele praktische und günstige Carports gibt es auf Bestellung zum Wunschtermin.

Die Verbraucher übernehmen die Montage und den Aufbau. Dabei sind einige wichtige Punkte zu beachten, damit der Bausatz zum Erfolg wird.

Worauf beim Aufbau des Carports achten

Heute gilt der Carport als kostengünstige und leichte Alternative zu einer massiven Garage. Der Aufbau erscheint weniger zeitaufwändig. Doch schon in den Vorbereitungen kann einiges schief gehen, wenn zum Beispiel das Fundament nicht ordentlich gesetzt ist und dem Carport nicht die notwendige Stabilität verleiht. Bei der Kalkulation des Fundaments spielen das Gesamtgewicht des Carports, das Material, der Widerstand und die Traglast eine entscheidende Rolle.

Was zunächst nach einem gewaltigen Aufwand klingt, umfasst im Wesentlichen das Setzen einer Auflagefläche. Dafür muss der Bauherr nicht unbedingt den kompletten Boden ausheben. In vielen Fällen reichen Punktfundamente, sodass entsprechend viele Löcher ausgehoben werden.

Ein Carport als Bausatz bekommen die meisten schon zu einem relativ günstigen Preis auf Bestellung. Für die Umsetzung eines Bauprojektes benötigen Bauherren einen Bauplan, ein ordentliches Fundament, das passende Baumaterial und eine nachvollziehbare Anleitung. In jedem Fall ist es empfehlenswert, einen professionellen Betrieb mit dem Fundament zu beauftragen. Hier geht es um die Basis für die Stabilität des Unterstands, der womöglich über die nächsten Jahre halten soll.

Die wichtigsten Fundamenttypen auf einen Blick

Ein passender Ansprechpartner ist oftmals der regionale Baufachbetrieb. Zudem empfehlen die Carporthändler auf Wunsch zuverlässige Handwerker, die nach Hause kommen. Zur Auswahl stehen Punktfundament, Schraub-, Ramm- und Streifenfundament. Diese Basis ist auch für kleinere Konstrukte geeignet und erlaubt eine unkomplizierte Umsetzung auf schwierigem Terrain.

Das Streifenfundament ist für größere Unterstände und Doppelcarports geeignet. Ist der Untergrund weich und kommt es in der Region zu einem enormen Schneefall, kann dieses Fundament mit oder ohne Bodenplatte errichtet werden. Zum Abstecken der Bodenplatte empfehlen sich Pflöcke und Schnüre, um anschließend einen Fundamentstreifen mit den korrekten Maßen auszuheben. Für den Aushub eignet sich ein Minibagger, mit dem sich die Arbeit in absehbarer Zeit erledigen lässt.

Das Punktfundament empfiehlt sich für einen einheitlichen Untergrund und Einzelcarports. Im klassischen Sinn besteht es aus neun Fundamentpunkten in symmetrischer Ausrichtung. Die äußeren Träger gehören einbetoniert, um der gesamten Fläche Stabilität zu verleihen. Zum Ausheben der Fundamentlöcher empfehlen sich Handbagger, die Heimwerker im Baumaschinenverleih oder im Baumarkt gekommen.

Bei dem Schraubfundament ist von einer Art Schraube die Rede, die sich in den Boden hineindreht. Im Fachhandel gibt es dafür spezielle Drehhilfen. Dennoch sollte der Bausatz unbedingt für dieses spezielle Fundament zugelassen sein. Es gilt unter Experten als instabil und wenig haltbar.

Gibt es eine Alternative zur Bodenplatte und Fundament?

Eine Alternative zum klassischen Carport-Fundament bilden die H-Anker, die direkt in den Boden einbetoniert werden. Bei mehreren H-Ankern, die in einer Reihe verlaufen, sollte die Stützlatte zum gleichmäßigen Ausrichten durch alle Anker hindurchgeschoben werden. Wobei gerade die Pfosten aus Holz mit einer stimmigen Holzschutzlasur gegen die Witterungsbedingungen geschützt werden müssen. Steht das Holz in direktem Kontakt mit dem feuchten Erdreich, wird es früher oder später verrotten. In jedem Fall ist also ein konstruktiver und ein chemischer Holzschutz empfehlenswert. Gemeint ist eine Art Pfostenanker, der den Pfahl vor spritzendem oder aufsteigendem Wasser schützt.

Eine gründliche und überlegte Planung und Verlegung der Fundamentfläche ist entscheidend für eine erfolgreiche Durchführung der Bauarbeiten. Das Material sollte über Jahre hinweg allen Witterungen standhalten. Nicht zuletzt eine ausreichende Trocknung gewährleistet einen komplikationsfreien Aufbau. Hier hilft ein Blick in die baurechtlichen Bestimmungen der Gemeinde oder der Baubehörden, die für die Regionen bereits Vorschriften für Carports und Garagen sowie Anbauten festgeschrieben haben.

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