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Ein Paar aus Großbritannien wollte an die eigene Reihenhaushälfte anbauen - mit ungeahnten Folgen. (Symbolbild)

Chaos auf dem Bau

Paar lebt monatelang auf Baustelle - der Grund dafür verstört jeden Hausbauer

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Ein Pärchen freute sich auf die Erweiterung ihres Reihenhauses - doch der Bau sollte ein jähes Ende finden, tausende Euro verschlingen und den Bauherren ratlos zurücklassen.

IT-Berater Alan Street (36) und seine Freundin, die 30-jährige Johanna Hart, schwelgten im Wohnglück. Sie wollten ihrem Reihenhaus das gewisse Etwas mit einem Anbau verleihen - der gehörig schief gehen sollte. Das britische Pärchen hatte eine in der Grafschaft Essex ansässige Baufirma beauftragt, den Anbau zu konzipieren und fertigzustellen. Doch nur einen Monat, nachdem die Bauarbeiten an ihrem Reihenhäuschen in Hornchurch im Osten Londons begonnen hatten, war schon wieder Schluss.

Baufirma einen Monat nach Baubeginn auf mysteriöse Weise pleite

Ganze 44.000 Pfund (umgerechnet knapp 48.000 Euro) hatte das Paar dem Bauunternehmen "Hudson Garden Rooms" gezahlt. Daraufhin begannen die Fachleute mit der Arbeit. Doch bereits einen Monat später hieß es wie aus heiterem Himmel: Baustopp! Die Firma war pleite gegangen und hinterließ zwei ungläubige Bauherren, die nun mit ihrer Baustelle alleine waren. Der Abgang der Firma war wohl sehr abrupt, so erinnerte sich Bauherr Street gegenüber dem britischen News-Portal The Sun: "Sie sind einfach verschwunden, abgesehen von ein paar E-Mails, in denen es hieß: 'Ja, wir werden am 1. Juli wieder da sein, um den Job abzuschließen', aber sie sind nie aufgetaucht."

Zurückgelassen mit einem hölzernen Gerüst, müssen Street und Hart nun selbst für den weiteren Ausbau aufkommen. Sie schätzen, dass sie weitere 20.000 Pfund (umgerechnet knapp 22.000 Euro) in die Hand nehmen müssen, um den Ausbau fertigzustellen. Und auch viel Arbeit wird auf die beiden zukommen: "Wir müssen alles abbauen und die Pfähle testen lassen (…)" sagte Street der Sun.

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Plötzlich allein auf der Baustelle: Rechtsschutzorganisation prüft den Fall

Street war über das soziale Netzwerk Facebook auf die Firma "Hudson Garden Rooms" aufmerksam geworden. "Ich habe die finanzielle Situation des Unternehmens überprüft und soweit ich sehen konnte, war alles in Ordnung", erinnerte sich der Bauherr. Er ahnte nicht, dass die Umsetzung seines Bauvorhabens so katastrophal enden würde. Street schaltete eine Rechtsschutzorganisation ein, die den Fall nun prüft.

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jg  

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