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Vermieter dürfen Kosten für Modernisierungen auf ihre Mieter umlegen. Statt elf Prozent sind mit dem Beginn 2019 nur noch acht Prozent der Kosten übertragbar.

Rechtsfragen

Neuerung der Modernisierungsumlage hat Vorteile für Mieter

Wenn der Vermieter von der Modernisierungsumlage gebraucht macht, bedeutet dies für den Mieter häufig hohe Kosten. Ab 2019 ist die Umlage mieterfreundlicher gestaltet.

Vermieter dürfen Kosten für Modernisierungen auf ihre Mieter umlegen. Allerdings künftig in geringerer Höhe als bisher: Statt elf Prozent sind mit dem Beginn 2019 nur noch acht Prozent der Kosten übertragbar.

Darauf weist die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hin. Dazu gibt es eine sogenannte Kappungsgrenze: Pro Quadratmeter dürfen höchstens drei Euro Miete mehr als bisher verlangt werden.

Reparaturen im Haus oder in der Wohnung sind Sache des Vermieters. Er muss diese Instandsetzungs- oder Instandhaltungsarbeiten auf eigene Kosten durchführen, und er darf deshalb keine Mieterhöhung fordern. Anders ist es aber bei Modernisierungen. Maßnahmen zur Energieeinsparung oder Wohnwertverbesserung berechtigen zu einer Mieterhöhung.

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