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In Zeiten von wenig Platz und minimalem Wohnraum sind wandelbare und smarte Einrichtungsgegenstände sowie Möbelstücke von großem Vorteil.

Neuer Möbeltrend:

Smart und wandelbar muss es sein

Im letzten Jahr war der deutsche Wohnungsmarkt ein großes und stets schwieriges Thema. Die Nachfrage ist so stark gestiegen, dass das Angebot im Verhältnis immer kleiner wurde.

Wer in einer der deutschen Großstädte eine Wohnung sucht, muss sich entweder auf horrende Mietpreise einstellen oder mit weniger Platz als benötigt vorliebnehmen. Dieses Phänomen betrifft allerdings nicht nur Städte wie Frankfurt, sondern auch Ballungsgebiete wie Offenbach und Wiesbaden. Kein Wunder also, dass auf allen Ebenen nach Alternativen und Möglichkeiten zur besseren Nutzung von bestehendem Wohnraum gesucht wird. Eine Chance, die sich dabei als effizient erwiesen hat, gehört zu den diesjährigen Möbeltrends, denn die Einrichtung ist jetzt smart und wandelbar. Wie das geht und welche Möbel im Einzelnen dafür taugen, darüber klärt der folgende Artikel auf.

Der Esstisch: So passt er auf kleinsten Wohnraum

Platz ist häufig Mangelware in Stadtwohnungen. Aus diesem Grund müssen Städter mit einem knappen Lebensraum auskommen. Diesen dennoch individuell zu dekorieren und mit Möbeln auszustatten, ist dank moderner Lösungen kein Problem mehr. Auf der diesjährigen IMM Cologne wurden bereits praktische Möbelstücke vorgestellt, die nicht nur platzsparend sind, sondern auch funktional einiges zu bieten haben. Der Trend geht beispielsweise zu Möbeln, die beim Aufräumen helfen. Dabei handelt es sich um Schränke, Sideboards und Tische, die zusätzlichen Stauraum bieten. Letztere gehören in so gut wie jedem Haushalt zu den zentralen Einrichtungselementen. Besonders im Ess- oder Wohnbereich darf eine passende Tafel nicht fehlen. In der heutigen Zeit hat der Tisch für das Esszimmer allerdings nicht nur die Aufgabe, beim Abendessen als Versammlungsort zu dienen. Darüber hinaus kommt er beim Spieleabend, als Arbeitsbereich und bei besonderen Ereignissen zum Einsatz. Große und robuste Modelle sind besonders beliebt, allerdings passen diese längst nicht in jedes Raumkonzept. Daher haben sich die Esstische weiterentwickelt. Sie überzeugen mit wandelbarer Funktionalität. Äußern tut sich das beispielsweise in Modellen, die in ganz verschiedenen Längen und Maßen auszieh- und einklappbar sind. Eine weitere Möglichkeit sind Schubladen und Fächer, die sich unter der Tischplatte befinden. Diese bieten Stauraum für Platzsets, Geschirr oder Servietten. Ob rund, eckig oder oval, je nach Raumstruktur ist es möglich, den Esstisch anzupassen. Der große Vorteil an den veränderbaren Varianten ist, dass diese bei einem Umzug in der Regel optimal nutzbar bleiben. Wenn sich der Wohnraum beispielsweise vergrößert, bleibt der Esstisch dauerhaft im ausgeklappten Modus.

Der Schlafbereich: Sofa und Bett in einem – das spart Platz

Die Kombination aus gemütlicher Lümmelecke und Schlafpatz ist für viele ein typischer Einrichtungsstil für Studenten. In kleinen Wohnungen, spart ein klassisches Schlafsofa allerdings viel Platz für andere Möbelstücke. Tagsüber ist das flexible Kombi-Paket eine bequeme Couch zum Ausruhen und Fernsehen. Nach einem langen Tag verwandelt es sich mit wenigen Handgriffen in ein gemütliches Bett. Heutzutage sind die Schlafsofas schon lange nicht mehr nur im „typischen Studenten-Look“ erhältlich. Sie zeigen sich abwechslungsreich und sind in vielen Stilrichtungen verfügbar. Ob modern und minimalistisch in Weiß mit Metallelementen, kuschelig und cosy im Hygge-Trend oder hipp und trendy in kräftigen Farben mit vielen Kissen, für jeden Geschmack ist ein wandelbarer Schlaf- und Kuschelplatz dabei. Solche Möbelstücke sind echte Wandelkünstler und sorgen in jedem Zuhause für praktische Funktionalität. Insbesondere in Stadtwohnungen mit wenigen Quadratmetern Stellfläche lohnt es sich, über so eine Anschaffung nachzudenken, ehe ein großes Doppelbett und ein Dreisitzer die komplette Wohnung für sich beanspruchen.

Der Sessel: In Übergröße als „Loveseats“ ein perfekter Sofa-Ersatz

Wer in seiner Frankfurter Stadtwohnung Bett und Sofa lieber voneinander trennen möchte, kann alternativ auf einen Sofa-Ersatz zurückgreifen. Diese spannenden Möbelstücke nennen sich Loveseats und sind große Sessel für den Wohnraum. Im Vergleich zu klassischen Vertretern dieser Kategorie sind die Loveseats größer und breiter, sodass hier zwei Personen Platz finden. Dadurch avancieren sie insbesondere auf kleinem Wohnraum zu praktischen Begleitern. Wie der Name allerdings verrät, sind sie vor allem für kuschelbedürftige Liebespaare oder besonders enge Freunde geeignet. Grunde dafür ist, dass das Platzangebot trotz der Übergröße recht begrenzt ist und Kuscheln nicht nur eine Option ist. Alle, die nicht auf die beliebte Couch verzichten wollen, können sich einen praktischen Zweisitzer für den kleinen Wohnraum gönnen. Dieser benötigt zwar etwas mehr Platz als ein XXL-Sessel, bietet dafür aber mehr Sitzfläche.

Der Beistelltisch: Ein wandelbarer Begleiter für kleine Wohnkonzepte

Ob als Ablage, zusätzlicher Stauraum oder Mini-Esstisch, Beistelltische sind für kleine Wohnkonzepte ideale Alternativen. Aktuelle Modelle sind sogar so aufregend designt, dass sie den Großen den Rang ablaufen. Hochfunktional und praktisch wird es mit einem Beistelltisch, der mit Rollen ausgestattet ist. Dieser wechselt seinen Standort wie es gerade passt. Daher sind diese Varianten auch eine praktische Alternative zum klassischen TV-Board. Dank der Rollen ist der Tisch mit dem Fernseher flexibel auszurichten oder jederzeit bei Nichtgebrauch in eine Ecke zu verfrachten, wo die Konstruktion bei Besuch nicht stört. Wer allein lebt und keinen riesigen Esstisch zum Ein- und Ausklappen braucht, findet im Beistelltisch eine kleine Alternative für die Mahlzeiten oder den Nachmittagstee mit Kuchen.

Zum Dekorieren und Teilen: Praktische Hilfsmittel zur optischen Vergrößerung

Bei all der praktischen Funktionalität von smarten und flexiblen Möbeln ist es wichtig, darauf zu achten, dass der persönliche Stil nicht verloren geht. Aus diesem Grund gibt es platzsparende Dekorationen und clevere Hilfsmittel, um den minimalen Wohnraum bestmöglich zu stylen und zu teilen. Empfehlenswert sind beispielsweise Raumteiler. Ob in Form eines klassischen Regals, eines modernen Sideboards oder eines schmalen Paravents, die Möglichkeiten sind vielseitig. Der große Vorteil an Regalen oder Sideboards ist der zusätzliche Stauraum für Bücher, Geschirr und Lieblingsdeko. Wohingegen ein Paravent durch seine schlanke Linie kaum Platz beansprucht. So oder so lassen sich dadurch mehrere Bereiche schaffen, sodass die Wohnung optisch größer wirkt. Gleiches gilt für Dekorationen. Accessoires wie Spiegel sind klassische Hilfsmittel, damit das Wohnkonzept eine optische Vergrößerung erhält. Ähnlich ergeht es Mietern mit Einbauschränken oder eingelassenen Regalen. Diese sind jedoch im Regelfall von der Beschaffenheit der Wohnung abhängig und können selten im Nachhinein integriert werden. Wer allerdings einen kleinen Wohnraum mit Einbauschrank bewohnt, nutzt die komplette Breite und Höhe ohne verschenkten Platz perfekt aus.

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