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Nachbar muss Balkontrennwand nicht hinnehmen

Berlin/Itzehoe. Bringt ein Wohnungseigentümer am Balkon eine Trennwand an, müssen die Nachbarn das nicht zwingend hinnehmen. Das teilt der Deutsche Anwaltsverein in Berlin unter Berufung auf ein Urteil des Landgerichts Itzehoe mit (Az.: 1 S (W) 1/07).

Berlin/Itzehoe. Bringt ein Wohnungseigentümer am Balkon eine Trennwand an, müssen die Nachbarn das nicht zwingend hinnehmen. Das teilt der Deutsche Anwaltsverein in Berlin unter Berufung auf ein Urteil des Landgerichts Itzehoe mit (Az.: 1 S (W) 1/07).

In dem Fall hatte ein Wohnungsbesitzer ohne die Zustimmung seines Nachbarn eine Balkontrennwand als Sichtschutz errichtet. Der Nachbar war damit nicht einverstanden, da diese Maßnahme den vorher großzügigen Balkon verändert habe und die freie Sicht beeinträchtige. Deshalb verlangte er vor Gericht die Beseitigung der Wand.

Die Richter gaben dem Nachbarn Recht, da die Balkontrennwand eine bauliche Veränderung des Gemeinschaftseigentums sei, die den Nachbarn unvermeidlich beeinträchtige. Denn die ursprüngliche optische Großzügigkeit des Balkons sei durch die Trennwand nicht mehr gegeben. Der Kläger wiederum könne keinen Anspruch auf Sichtschutz dagegen setzen, zumal beim Kauf der Wohnung noch keine Trennwand vorhanden gewesen sei. (dpa/tmn)

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