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Kugelförmig, braun und mit fünf kleinen Kelchblättern: Die Früchte der Mispel (Mespilus germanica) können ab Mitte bis Ende Oktober geerntet werden.

Reifen lassen

Ab Mitte Oktober Früchte der Mispel ernten

Die Mispel ist ein seltenes Wildobst. Ab Mitte Oktober können die Früchte geerntet werden. Erst bei längerer Lagerung oder Frosteinwirkung entwickelt sich die zum Verzehr notwendige Reife.

Die Früchte der Mispel (Mespilus germanica) lassen sich ab Mitte bis Ende Oktober ernten. Sie sind dann hartreif und etwa zur Verarbeitung zu fruchtigen Aufstrichen geeignet, wie die Bayerische Gartenakademie erläutert.

Roh essen kann man sie dann aber noch nicht. Die nötige Reife entwickelt sich den Angaben zufolge erst nach Frosteinwirkung oder einer längeren Lagerung. Sind die braunen, kugeligen Früchte reif, haben sie eine weiche, teigige Konsistenz.

Im Herbst färben sich die Blätter der Mispel häufig rotbraun, mitunter auch orangegelb. Nicht nur wegen dieser bunten Färbung, sondern auch wegen der schmückenden weißen Blüten von Mai bis Juni und ihrem reichen Fruchtansatz eignet sich die Mispel als Ziergehölz. Sie bevorzugt sonnige bis halbschattige Standorte sowie tiefgründige und kalkhaltige Böden. Hitze und Trockenheit verträgt die Mispel gut.

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