1. Startseite
  2. Ratgeber
  3. Wohnen

Mit Smart Home Energie und bares Geld sparen

Erstellt:

Kommentare

Smart Home Steuerung Grafik
Mit smarten Techniklösungen für zu Hause können Sie Energiekosten deutlich reduzieren. © TP Link

Energiesparen ist wichtiger denn je. Durch den intelligenten Einsatz von Smart Home-Produkten lässt sich mit einem vergleichsweise geringen Investment ein großes Einsparungspotenzial erschließen.

Im internationalen Vergleich des Pro-Kopf-Stromverbrauchs liegt Deutschland laut LänderDaten im oberen Mittelfeld. Das begründet sich sowohl im soliden Stromnetz, als auch dem vergleichsweisen hohen Einkommen und Lebensstandard in Deutschland. Dementsprechend modern sind deutsche Haushalte mit vielen Verbrauchern ausgestattet.

Einsparungspotenzial

Man schätzt, dass acht bis zwölf Prozent des Stromverbrauchs eines durchschnittlichen, deutschen Haushaltes von Geräten im Stand-by verschwendet wird. Anhand dieses Richtwertes lässt sich das Einsparungspotenzial beim persönlichen Stromverbrauch ableiten, noch bevor man die Anschaffung energieeffizienterer Geräte, von Smart-Home-Produkten oder die Änderung des persönlichen Nutzungsverhaltens in Betracht zieht.

Laut dem Statistischen Bundesamt beträgt der durchschnittliche Strom-Verbrauch pro Haushalt in Deutschland rund 3.100 kWh. Bei einem aktuellen Strompreis von rund 33 Cent, Tendenz steigend, entspricht das 1023 Euro Stromkosten pro Jahr. Davon entfallen durchschnittlich 360 kWh pro Jahr, umgerechnet 118 Euro, allein auf Geräte im Stand-by.

Bei Heizkosten ergibt sich angesichts historischer Gas- und Ölpreise ein noch höheres Einsparungspotenzial. Aufgrund unterschiedlicher Energieträger und Bauweisen ist eine Rechnung hier komplexer. Aktuell liegen die durchschnittlichen Heizkosten laut Heizspiegel bei rund 12 Euro pro Quadratmeter pro Jahr. Bei durchschnittlich 92 m2 Wohnungsgröße in Deutschland ergeben sich hier 1.104 Euro Heizkosten pro Jahr. Durch mehrere Maßnahmen, wie beispielsweise intelligente Heizungssteuerung, lassen sich mindestens 200 bis 400 Euro pro Jahr einsparen.

Verbraucher identifizieren

Das Senken des persönlichen Energieverbrauchs muss nicht zwangsweise mit einer Reduzierung des Komforts einhergehen. Durch den Einsatz von Smart-Home-Komponenten lässt sich Energie sparen und gleichzeitig der Komfort erhöhen.

Zunächst gilt es Stand-by-Sünder zu identifizieren und sich einen Überblick zu verschaffen. Hilfreich hierfür sind Steckdosen mit integriertem Stromzähler. Sie erlauben eine Einsicht in den Stromverbrauch angeschlossener Geräte in Echtzeit. Im Falle von smarten Steckdosen können sie zudem den Stromverbrauch über einen längeren Zeitraum protokollieren, was Verbrauchsmuster bei längerfristiger Nutzung erkennen lässt. Außerdem können anfallende Stromkosten auf Basis aktueller Strompreise in dazugehörigen Apps in Echtzeit dargestellt werden.

Beim Thema Heizkosten kommt es maßgeblich auf Faktoren wie Heizungstyp und Dämmung an, wie viel Einsparungspotenzial gegeben ist. Für Heizkörper gibt es ebenso Smart-Home-Lösungen wie beispielsweise intelligente Heizkörperthermostate, wie etwa das KE100 von TP-Link. Auch sie ermöglichen einen detaillierten, zeitnahen Einblick in den historischen und aktuellen Verbrauch sowie anfallende Heizkosten und stellen, je nach Funktionsumfang, auch Hochrechnungen dar.

Smart-Home-Komponenten vs herkömmlichen Lösungen

smartes Thermostat
Alleine mit smarten Thermostaten ist schon viel (Geld) gewonnen. © TP Link

Die wichtigsten Vorteile von Smart-Home-Komponenten gegenüber herkömmlichen Lösungen sind die Möglichkeit zur Automation sowie die Vernetzung mit Sensoren. So lassen sich unter anderem durch intelligent gesteuerte Jalousien Heizkosten senken, indem diese nachts automatisch geschlossen werden und so den Dämmeffekt erhöhen. Dies kann auch an die Außentemperatur bzw. das Tageslicht anpasst werden. Koppelt man Bewegungsmelder mit dazugehörigen Lichtquellen, lässt sich nicht nur komfortabel das Licht automatisch einschalten, wenn man den Raum betritt. Es wird so auch sichergestellt, dass Lichtquellen nur dann aktiv sind, wenn sich tatsächlich eine Person im Raum befindet.

Die Möglichkeiten zur Einsparung mittels Smart-Home-Komponenten sind ebenso vielfältig wie das Angebot. Dadurch lassen sich individuelle Lösungen vergleichsweise kostengünstig, unkompliziert und zeitnah umsetzen.

Auch interessant

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,
der Inhalt dieses Artikels entstand in Zusammenarbeit mit unserem Partner. Da eine faire Betreuung der Kommentare nicht sichergestellt werden kann, ist der Text nicht kommentierbar.
Die Redaktion