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Mini-Garten für Faule: Sie brauchen nur einen Sack Erde

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Von: Joana Lück

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Gerade, wenn Platz und Geld immer knapper werden, lohnt sich ein Anbau im Erdsack. Folgende Tipps sollten Sie bei diesem Mini-Garten beachten.

München – Der eigene Garten bleibt für viele Menschen mit grünem Daumen eine unerreichbare Illusion. Das heißt jedoch nicht, dass Sie sich mit Plastikpflanzen und ausschließlich gekauftem Gemüse zufriedengeben müssen. Denn wenn Sie einen Balkon oder eine Terrasse haben, reicht dies für Ihren eigenen Mini-Garten schon aus.

Mini-Garten für Faule: Mit dem Anbau im Erdsack klappt es

Eine Männerhand, die über einem mit Kräutern bepflanzten Blumensack Wasser aus einer Kanne ausgießt.
Wer keinen Blumentopf hat, der kann auch auf Erdsäcke zurückgreifen. (Symbolbild) © O. Diez/Imago

Es ist nicht nur eine Frage des Platzes: Blumentöpfe und Kübel sehen auch nicht immer schön aus, zudem nehmen sie viel Platz weg und kosten dazu auch noch Geld. Außerdem sind Kübel meist rund und der Platz zwischen den einzelnen Pflanzen bleibt oft ungenutzt, da viele Lücken entstehen. Umgibt man bei einer Bepflanzung im Erdsack diesen noch mit einem Jutesack, sieht das Ganze auch noch dekorativ aus. Das benötigen Sie für Ihren eigenen Mini-Garten mit verschiedenem Gemüse:

Legen Sie den Blumensack auf den Boden und zeichnen Sie Kreise ein, wo Sie die Pflanzen nachher platzieren wollen. Dann schneiden Sie diese mithilfe des Cutters aus. Bedenken Sie die Endgröße der Kräuter und Pflanzen, damit diese sich noch entsprechend ausdehnen können und Sie sie nicht doch umpflanzen müssen. Wer will, zieht einen handelsüblichen Jutesack über den Erdsack, der nicht nur das Aussehen aufwertet, sondern auch vor Rissen oder anderen Verletzungen schützt.

Mini-Garten für Faule: Mit dem Anbau im Erdsack klappt es

Geeignete Pflanzen, die sich auf nur wenig Raum wohlfühlen, sind Aubergine, Basilikum und Chili. Aber auch Tomate und Gurke eignen sich, ebenso wie Petersilie oder Zucchini. Da die Erde im Sack nicht allzu tief ist, sollten Sie eher zurückhaltender gießen.

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Achtung: Damit keine Staunässe entsteht, sollten Sie an der Unterseite unbedingt kleine Löcher einschneiden.

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