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Der bisher oft weiße Raum trägt nun immer häufiger schwarz: In der Küche finden sich verstärkt dunkle Fronten und Arbeitsflächen, wie auf der Möbelmesse IMM in Köln zu sehen.

Neues von der IMM

Mattes Schwarz bei Küchenmöbeln im Trend

Rund die Hälfte aller privaten Küchen in Deutschland ist älter als 15 Jahre. Das heißt: Die Möbel sind oft in Braun und Weiß gehalten - letzteres gilt vor allem für die Geräte. Wer nun eine neue Küche kauft, wird anderes finden: Möbel, Geräte und Spülen tragen Schwarz.

Schwarz ist in der Küche das neue Weiß - denn Küchenmöbel werden verstärkt in dunklen Farben gekauft. Neben Schwarz liegen dabei dunkle Grautöne im Trend, berichtete Volker Irle, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Die Moderne Küche (AMK), auf der Möbelmesse IMM Cologne (18. bis 20. Januar).

In einem dunkleren Umfeld sollen die Küchengeräte natürlich nicht weiß bleiben. Auch sie haben eine Wanderung an das andere Ende der Farbskala unternommen. Während Elektrogeräte wie Backöfen und Dampfgarer inzwischen direkt Schwarz tragen, werden zum Beispiel Kühlschränke mit entsprechenden Fronten verkleidet.

Auffällig ist laut Irle, dass sogar die bisher üblicherweise silberfarbenen Beschläge im Inneren der Küchenschränke ebenso wie Keramikspülen nun oft schwarz sind. Kombiniert werden dazu zum Beispiel warme Metalltöne wie Gold, Messing und Kupfer.

Die Küchenfronten werden gerne mit Lack oder mit entsprechenden Lacklaminaten versehen, ergab eine Befragung der AMK-Mitglieder zur Möbelmesse. Glänzend lackierte Küchenmöbel wie auch Dekorfolien sind demnach aber nicht mehr so gefragt. „Ich weiß nicht, ob überhaupt eine Hochglanzküche auf der Messe ist“, sagte Irle am Dienstag auf der IMM-Küchenschau Living Kitchen. Das sei durchaus eine merkbare optische Veränderung im Vergleich zu den vorangegangenen Jahren.

Daneben bauen Holz sowie Holz- und Steinfurnier ihre Stellung bei den Küchenfronten aus, so Irle. Im Kommen seien matte und samtig wirkende Oberflächen, auf denen sich keine Fingerabdrücke zeigen - im Handel werden sie oft als „Soft-Touch-Oberflächen“ beworben.

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