+

Leckeres vom Grill 

Wie man gesund den Sommerspaß genießen kann

Grillen ist des Deutschen liebstes Hobby und mittlerweile ist diese Leckerei nicht nur in den Sommermonaten ein Hit. Auch der Winter wird von vielen genutzt, um mit Freunden und Familie zu grillen.

Dabei muss aber nicht immer nur Fleisch gegrillt werden. Auch Fisch und Gemüse sind beliebt und werden immer öfter auf das Feuer gelegt. Allerdings hat dieses Zubereiten auch einige Nachteile und gerät immer mehr in den Medien auf das Abstellgleis. Grillen ist ungesund, die Nachbarn werden gestört und auch der hohe Fleischkonsum der Menschen wird verteufelt. Dies heißt aber noch lange nicht, dass man dieses leckere Essen gar nicht mehr verzehren sollte. Wer gesund grillen möchte, muss lediglich auf einige Dinge achten, um seinem Hobby frönen zu können. Zudem sollte natürlich auch bedacht werden, dass Frühlingszeit Diätzeit ist und wer seine Gäste nicht mästen möchte, kann mit wenigen Tipps kalorienarm grillen ohne dass auf den besonderen Geschmack verzichtet werden muss.

Grillparty organisieren

Wer eine tolle Gartenparty mit Freunden und Familien organisieren möchte, sollte hier natürlich auf die Vorlieben der Gäste kennen. Sind Vegetarier oder Veganer unter den Gästen, was mögen die Kinder und vor allem, wie sind die Nachbarn zu einer Grillparty eingestellt. Dies sind alles Fragen, die man nicht vergessen sollte. Wer auf der sicheren Seite sein möchte, sollte die Nachbarn ebenfalls einladen oder zumindest Bescheid geben, dass eine kleine Grillparty stattfindet. So kann man den Ärger meist im Vorfeld aus dem Weg räumen.

Weiterhin ist darauf zu achten, dass für alle Gäste das passende Grillgut vorhanden ist. Insbesondere bei Veganern ist eine zweite Feuerstelle sinnvoll, da diese in der Regel keine Speisen verzehren, wenn vorher Fleisch auf dem Rost gegrillt wurde. Bei einer kleinen Party reicht ein Grill so und so meist nicht aus, weshalb sich frühzeitig um ein zweites Exemplar gekümmert werden muss. So können dann auf einem Gerät Fleisch und Fisch gegrillt werden und auf dem anderen Gemüse und Kartoffeln oder alles für die Veganer und Vegetarier.

Gesundes Essen vom Grill

Meist steht ab dem Frühjahr eine Diät auf dem Programm. Wer dennoch nicht auf leckeres Grillgut verzichten möchte, hat hier zahlreiche Möglichkeiten. Selbst Fleisch ist kein Problem, wenn eine Diät durchgeführt wird.

Bratwurst, Steaks und auch Grillfackeln sind wahre Kalorienbomben. Hier sollte man besser zu Hühnerfleisch ohne Haut, Rindersteaks oder auch Schweineschnitzel greifen. Das hochwertige Eiweiß, welches darin enthalten ist, lässt nicht nur die Pfunde schmelzen, sondern fördert auch den Muskelaufbau.

Im Grunde kann grundsätzlich auf mariniertes Fleisch verzichtet werden. Zum einen überdeckt die Marinade den Geschmack und womöglich auch die Frische und zum anderen haben Fertigmarinaden jede Menge Kalorien.

Auch auf Fisch sollte nicht verzichtet werden. Besonders geeignet sind beispielsweise Dorade und Forelle. Selbst Lachs ist hervorragend zum Grillen geeignet, allerdings nicht für Personen, die abnehmen möchten. Trotzdem ist er mit seinen Omega-3-Fettsäuren sehr gesund. Garnelen, Muscheln oder auch Sprotten sind ebenfalls sehr beliebt, gesund und sehr schmackhaft.

Beim Grillen von Fisch und Meeresfrüchten sollte natürlich darauf geachtet werden, dass ein spezieller Grillrost genutzt wird, damit der Fisch nicht ins Feuer fällt. Viele nutzen auch Alufolie oder Aluschalen, die vorher mit einem hochwertigen Olivenöl eingepinselt werden, damit der Fisch nicht an der Folie kleben bleibt.

Nicht jeder Salat ist gesund

Salat darf bei einer Gartenparty natürlich nicht fehlen. Doch nicht jeder Salat ist gesund. Hier sollte auf jeden Fall auf Mayonnaise verzichtet werden und die klassische Variante mit Essig und Öl genutzt werden. Sogar ein Nudel- oder Kartoffelsalat, mit einem Low-Carb-Dressing, sind äußerst lecker und mit den passenden Zutaten können sie schnell zu einem ganz besonderen Salat werden. Ebenfalls sehr lecker und gesund ist ein Reis-Mandarinen-Salat, der hervorragend zu Hühnerfleisch passt und gleichzeitig auch den Hüftspeck nicht aufpolstert.

Selbstverständlich darf das gesunde Gemüse nicht fehlen! Nicht nur für Vegetarier und Veganer ist Gemüse ein wichtiges Grillgut, auch Fleischesser lieben Gemüse, wenn es lecker mariniert ist. Paprika, Maiskolben, Zucchini, Auberginen sowie Fenchel sind perfekt, um gesund zu grillen. Dabei sollte das Gemüse jedoch erst auf dem Grill mit der Marinade bepinselt werden, damit diese nicht verbrennt und ungesunde Stoffe freisetzt.

Besonders lecker, beliebt und gesund sind Gemüsepäckchen, die in die Glut gelegt werden. Dabei sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Als Basis gelten hier Kirschtomaten, Champignons und Schafskäse. Weiterhin können Paprika, Zucchini- oder Auberginenstücke und weitere Gemüsesorten mit in das Gemüsepäckchen gegeben werden. Alles mit einem hochwertigen Olivenöl übergießen, leicht pfeffern und ab ins Feuer damit. Salz kommt erst kurz vor dem Verzehr auf das Gemüse, damit es nicht austrocknet.

Wer gesund und kalorienarm grillen möchte und für die nächste Gartenparty einlädt, muss im Grunde auf nichts verzichten. Es kommt immer auf die Zubereitung des Fleischs, Fischs oder der Salate an, um gesund und mit wenigen Kalorien den Abend in vollen Zügen zu genießen.

Um krebserregende Stoffe zu vermeiden, die durch das Grillgut aufgenommen werden, sollte grundsätzlich immer eine Aluschale oder eine entsprechende Pfanne auf den Grill genutzt werden. So kann vermieden werden, dass das Fett in die Kohle tropft und so die krebserregenden Stoffe erzeugt.

Da es üblich ist, dass jeder etwas zur Grillparty mitbringt, ist es natürlich auch sinnvoll den Gästen zu sagen, dass sie auf eine kalorienarme und gesunde Marinade achten, damit jeder voll auf seine Kosten kommt und das Grillfest zu einer gelungenen Gartenparty wird.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion