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Gute Qualität eines Obstbaumes im Handel erkennt man unter anderem an der Anzahl der Seitentriebe. Foto: Ingo Wagner/dpa/dpa-tmn

Pflanzzeit Herbst

Gute Obstbäume haben mehrere Seitentriebe

Solange im Herbst und Winter der Boden nicht gefroren ist, kann man Obst-Sträucher und -bäume in den Garten setzen. Gute Qualität im Handel erkennt man auch an der Anzahl der Seitentriebe.

Neustadt/Weinstraße (dpa/tmn) - Gute Qualität im Pflanzenhandel ist zählbar: Wer einen zweijährigen Obstbaum kauft, sollte darauf achten, dass dieser mindestens vier bis sechs Seitentriebe in einer Höhe von 70 bis 100 Zentimeter aufweisen.

Das zeichne gutes Pflanzmaterial unter den Spindelbüschen aus, erläutert die Gartenakademie Rheinland-Pfalz.

Ein Spindelbusch ist eine Wuchsform aus einem geraden durchgängigen Stamm, der wie ein Rückgrat wirkt. Von ihm gehen fast waagrecht die Fruchtäste ab. Er bleibt im Vergleich zum klassischen Obstbaum eher klein.

Wählt man als Wuchsform den Hochstamm - also die übliche Baumform - sollte er in diesem Alter vier bis sechs Seitentriebe in einer Höhe von 1,80 Metern haben, rät die Gartenakademie weiter.

Für eine gute Qualität spricht auch, wenn das Gewächs eine hohe Veredelung hat. Das bedeutet, dass der Punkt, an dem die beiden Pflanzenteile verbunden wurden, rund 20 Zentimeter über dem Wurzelhals liegt.

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