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Fenster auf Kippe: Hausratsversicherung zahlt nicht

Düsseldorf/Hamburg (dpa/tmn) - Zumindest im Erdgeschoss sollte bei Abwesenheit das Fenster nicht in Kippstellung gelassen werden. Denn im Fall eines

Düsseldorf/Hamburg (dpa/tmn) - Zumindest im Erdgeschoss sollte bei Abwesenheit das Fenster nicht in Kippstellung gelassen werden. Denn im Fall eines Diebstahls zahlt die Hausratversicherung einen Schaden nicht.

Das geht aus einem Urteil des Landgerichts Düsseldorf hervor, auf das der Mieterverein zu Hamburg hinweist (Az.: 11 O 205/06). In dem Fall forderte ein Mann 8300 Euro von seiner Hausratversicherung. Dem Betroffenen war durch einen Einbruch ein Schaden in dieser Höhe entstanden. Er hatte ein Fenster des Schlafzimmers an der Gebäuderückseite gekippt und die Erdgeschosswohnung verlassen. Die Richter werteten das als grob fahrlässig, die Versicherung musste nicht zahlen. Denn dem Kläger sei bekannt gewesen, dass die Bauart des Fensters es Einbrechern leicht macht. Durch den offenen Spalt hätten die Eindringlinge leicht den Griff des daneben liegenden Fensterflügels öffnen können.

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