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Das Verbot der Halogenlampen innerhalb der EU ist 2018 in Kraft getreten und soll den Energieverbrauch reduzieren.

Tipp

Darum sollten sie ihre Halogenlampen nicht mehr lange nutzen

Obwohl Halogenlampen seit September 2018 nicht mehr produziert oder nach Deutschland importiert werden dürfen, verwenden etliche Haushalte noch die mittlerweile veralteten Leuchtmittel.

Inzwischen gibt es sowohl mit der Energiesparlampe, als auch mit der LED sparsamere Alternativen. Sie verursachen also nicht nur weniger Kosten, sondern verfügen auch über eine weitaus bessere Ökobilanz. Doch wie genau funktioniert eigentlich der Umstieg?

Zahlreiche Halogenlampen sind seit Ende 2018 verboten

Die guten alten Halogenlampen haben in deutschen Haushalten seit dem 1. September des Jahres 2018 ausgedient – sollte man meinen. Die Realität sieht allerdings anders aus, denn bevor des EU-weite Verbot für diese Leuchtmittel in Kraft getreten ist, haben viele Bundesbürger noch einmal kräftig eingekauft und einen Halogenvorrat angelegt.

Trotzdem empfiehlt sich für praktisch alle Haushalte ein umgehender Wechsel auf Leuchtmittel, die mit der begrenzten Ressource „Energie“ nicht so verschwenderisch wie Halogenlampen umgehen.

Laut dem Portal beleuchtungdirekt.de gehörte zu den Nachteilen der Halogenlampen aber auch, dass sie eine hohe Wärmeentwicklung und nur eine geringe Lebensdauer aufwiesen.

Während im Jahr 2016 noch 45% der deutschen Haushalte auf Halogenlampen setzte und zum damaligen Zeitpunkt mit 82% die Energiesparlampen mit 9% vor den LEDs lagen, hat sich die erstgenannte Zahl im Zuge des Verbotes mittlerweile intentionsgemäß schon drastisch reduziert.

Ohnehin handelt es sich nicht um ein generelles Nutzungsverbot, sondern lediglich um ein Produktions- und Importverbot, das dem Verbot der Glühbirnen anno 2012 sechs Jahre später folgte.

Wechsel zu LEDs oder Energiesparlampen zahlt sich aus

Obwohl zumindest rein rechtlich betrachtet alte Halogenvorräte gesetzeskonform aufgebraucht werden können, empfiehlt es sich, über einen sofortigen Wechsel nachzudenken.

Wie bereits erwähnt sind die beiden Leuchtmittelkonzepte, über die in diesem Zuge nachgedacht werden sollte, einerseits die Energiesparlampen und andererseits die LEDs.

Doch was lohnt sich? Zum Vergleich: Die ursprüngliche Glühbirne wandelte laut dem Portal lernhelfer.de nur fünf Prozent ihres energetischen Verbrauchs tatsächlich in Licht um – für heutige Verhältnisse ein katastrophaler Wert. Sparsamer zeigte sich da schon die Halogenlampe, allerdings verbrauchte diese immer noch fünfmal mehr Energie, als eine LED-Leuchte.

Auf der Haben-Seite lässt sich bei der Brenndauer von LEDs und Energiesparlampen verbuchen:

  • Bis zu 30.000 respektive 50.000 Stunden für die LEDs
  • Maximal 15.000 Betriebsstunden für die Energiesparlampen

Mittlerweile haben sich die Preise von LEDs und Energiesparlampen bei vielen Modellen angenähert, sodass sich vor dem Hintergrund, dass eine Energiesparlampe nur etwa 50% der Lichtausbeute einer soliden LED erreicht, eher letzteres Leuchtmittel empfehlen lässt.

So gehen Besitzer von Halogenlampen beim Wechsel vor

Beim Wechsel von Halogenlampen auf neuere Leuchtmittel ist unter anderem auf die Helligkeit zu achten.

Verwender alter Halogenlampen brauchen beim Umstieg auf die neuen Lampen keine Angst zu haben, dies nicht selbständig bewerkstelligen zu können.

Es gibt trotzdem einige grundlegende Dinge zu beachten. Initial sind entscheidend:

  • Die Größe der Lampe
  • Der Sockel 

Passt die neue Lampe an die Stelle der alten und in die Fassung, sollte sie idealerweise dieselbe Helligkeit aufweisen.

Hierzu finden Verbraucher in Baumärkten und Fachgeschäften praktische Konvertierungstabellen vor – alternativ können sie sich auch statt der Watt-Angabe auf die Lumen-Angabe verlassen, die die eigentliche Helligkeit angibt. Zu finden ist diese auf der Verkaufsverpackung.

Sollen Halogen-Hochvoltlampen gegen LEDs getauscht werden, ist auch das für die gängigen Fassungen wie E27 oder GU10 kein Problem. Probleme kann es lediglich bei Niedervolt-Halogenlampen respektive Niedervolt-LEDs geben. Hierbei ist auf Kompatibilität zwischen Trafo und LED zu achten.

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