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Bitte teilen! Verjüngungskur für Stauden

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Wird der Rittersporn alt, lässt er sich teilen - und so verjüngen. Foto: Andrea Warnecke
Wird der Rittersporn alt, lässt er sich teilen - und so verjüngen. Foto: Andrea Warnecke © Andrea Warnecke

Nur wenn Stauden regelmäßig geteilt werden bleiben sie vital und ihre Blütenpracht erhalten. Die Gartenprofis der Gartenakademie Rheinland-Pfalz geben Tipps für das richtige Vorgehen.

Neustadt/Weinstraße (dpa/tmn) - Stauden können viele Jahre leben. Aber wie Menschen zeigen sie mit der Zeit Altersbeschwerden. Sie verlieren ihre Blütenpracht, manche werden sogar kahl.

Da hilft eine einfache Schönheits-OP, um sie nicht nur jünger wirken zu lassen, sondern ihnen auch neue Vitalität zu geben. Gartenprofis sprechen hierbei vom Verjüngen oder vom Teilen. Dafür wird der Wurzelballen ausgegraben und mit den Händen, einem Spaten oder einem Messer in mehrere Teile zerlegt. Die Gartenakademie Rheinland-Pfalz rät, dafür den Ballen mit Wasser abzuspritzen, damit man den Wurzelverlauf besser sieht.

Danach werden die Schnittstellen mit etwas Holzkohle eingepudert. Das vermeide die Bildung von Fäulnis an den Wunden. So kommen die Teile einzeln wieder in die Erde, und man hat mehrere Pflanzen, die im Folgejahr wieder prächtig blühen sollten.

Die beste Zeit für die Teilung liegt laut der Gartenakademie rund zwei Wochen nach der Blüte, wahlweise im Herbst zur üblichen Stauden-Pflanzzeit. Dafür geeignet sind zum Beispiel Funkien, Taglilien, Pfingstrosen oder der Rittersporn. Stauden mit Pfahlwurzeln lassen sich nicht teilen.

Unter Stauden versteht man höher wachsende Pflanzen, die über viele Jahre wachsen. Ihre einprägsamste Eigenschaft: Wenn sie verblüht sind, sterben in der Regel die oberflächlichen Teile ab. Aber der Wurzelstock bleibt erhalten, überwintert und treibt im Folgejahr wieder aus.

Staudentipps

Staudentipps 2

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