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Neue Erdbeerpflanzen müssen noch im Sommer gepflanzt werden - damit die Ernte im nächsten Jahr gesichert ist. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn

An neue Saison denken

Bis wann müssen neue Erdbeeren in den Boden?

Für Gärtner kann der richtige Pflanztermin entscheidend für eine gute Ernte sein. Bei Erdbeeren etwa müssen junge Pflanzen noch bis zum Winter gut anwachsen und genügend Knospen bilden. Wie viel Zeit sollte man ihnen dafür geben?

Bonn (dpa/tmn) - Wer Erdbeerpflanzen neu in sein Beet holen will, muss jetzt reagieren. Am besten noch bis zum 10. August werden neue Pflanzen eingesetzt, rät die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen.

Der frühe Pflanztermin hat seinen Grund: So können die jungen Pflanzen noch bis zum Winter gut anwachsen und für die kommende Erntesaison genügend Blütenknospen anlegen.

Die Experten raten, Erdbeeren in einen humosen, mit Sand aufbereiteten Lehmboden zu geben. Staunässe und eine dichte Bodenstruktur mögen die Pflanzen nicht.

Wer seine alten Pflanzen gegen neue austauscht, muss den Platz im Beet wechseln, damit sich der Boden am alten Standort regenerieren kann. Ideal ist eine drei- bis fünfjährige Anbaupause. Außerdem sollte man Erdbeeren nicht an einen Standort setzen, an dem direkt zuvor Kartoffeln waren. Diese könnten eine Wurzelkrankheit übertragen.

Die Landwirtschaftskammer empfiehlt robuste Erdbeersorten wie 'Daroyal', 'Sonata', 'Elianny' oder 'Florence'.

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