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Zu sehen ist die pinke Blüte eines Phlox (Symbolbild).
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Phlox aus dem Gartencenter ist teilweise mit Pestiziden belastet (Symbolbild).

BUND warnt

Bienenfreundliche Pflanzen: Deswegen sind sie nicht immer so hilfreich wie erhofft

Als bienenfreundlich deklarierte Zierpflanzen im Gartencenter halten oft nicht, was sie versprechen. Der BUND warnt vor einer großen Zahl Pestizidrückstände auf den Pflanzen.

Wien – Gartenfreunde sind sich immer mehr bewusst, wie wichtig der Einklang von Mensch und Natur ist. Insekten wie Bienen spielen in diesem Kreislauf eine ganz besondere Rolle. Um sie zu unterstützen, greifen viele Gärtnerinnen und Gärtner guten Gewissens zu als bienenfreundlich betitelten Pflanzen im Gartencenter. Doch die sind häufig keine Hilfe für die Tiere, sondern eher schädlich*, wie 24garten.de* berichtet.

Gartenfreunde kaufen die vorgezogenen Jungpflanzen in der Auffassung, sie täten damit Insekten etwas Gutes. Doch der BUND und Global 2000 kamen leider in den meisten Fällen zu einem anderen Ergebnis. Sie untersuchten insgesamt 35 Pflanzen in Deutschland und Österreich, die mit dem besonderen Etikett der Bienenfreundlichkeit oder Insektenfreundlichkeit ausgezeichnet waren. Auch Pflanzen, die Verkäuferinnen und Verkäufer als bienenfreundlich empfahlen, kamen unter die Lupe.

Das Ergebnis war erstaunlich. Denn in nahezu allen Pflanzen fanden die Naturschützer Pestizidrückstände und auf 40 Prozent der Pflanzen konnte sogar für Bienen gefährliche Insektizide. Noch ernüchternder ist das Ergebnis, dass auf 40 Prozent der Pflanzen sogar in der EU verbotene Pestizide nachweisbar waren. *24garten.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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