Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Laut Verbraucherschützern sind Lebensmittel noch nicht genügend gekennzeichnet. Welche Dickmacher sie etwa enthalten, bleibt oft verborgen. Foto: Marcus Brandt
+
Laut Verbraucherschützern sind Lebensmittel noch nicht genügend gekennzeichnet. Welche Dickmacher sie etwa enthalten, bleibt oft verborgen. Foto: Marcus Brandt

Verbraucher-Sorgen: Datengier, Dickmacher und Niedrigzins

Am Weltverbrauchertag ziehen Verbraucherschützer und Politiker Bilanz. Was sind die größten Probleme, Schadensrisiken und Kennzeichnungslücken, mit denen sich die Konsumenten aktuell herumplagen?

Am Weltverbrauchertag ziehen Verbraucherschützer und Politiker Bilanz. Was sind die größten Probleme, Schadensrisiken und Kennzeichnungslücken, mit denen sich die Konsumenten aktuell herumplagen?

(VZBZ) fest. Wer sich ein Gesundheitsarmband umlegt, online spielt oder mit einer vom Fahrverhalten abhängigen Autoversicherung liebäugelt, sollte sich allerdings genau überlegen, welche Informationen er dadurch preisgibt. Die zentrale Frage lautet: Welche Informationen gehören dem Kunden und dürfen nur mit dessen ausdrücklicher Zustimmung verwendet werden? 

«Hier besteht dringendster Regelungsbedarf, deshalb muss die europäische Datenschutzvereinbarung noch in dieser Wahlperiode in nationales Recht umgesetzt werden», fordert die Vorsitzende des Bundestags-Ausschusses für Recht und Verbraucherschutz, Renate Künast (Grüne). Sonst würden Fakten geschaffen zulasten der Verbraucher. Datenschützer sind der Meinung, dass sich der Gesetzgeber da, wo die EU-Mitgliedstaaten Spielraum haben, jeweils für die ehrgeizigere Variante entscheiden sollte.

Das ist nicht nur ein Luxusproblem, sondern oft eine ganz existenzielle Frage. Denn die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) erschwert deutschen Verbrauchern die private Altersvorsorge. Noch ein zweiter Grundsatz der aktuellen EZB-Politik verunsichert zur Zeit viele, die Geld auf die hohe Kante legen wollen: Die EZB will eine höhere Inflationsrate im Euro-Raum. Da fragt sich mancher Sparer, ob sein Geld später tatsächlich noch für eine kleine Wohnung reichen wird oder vielleicht nur noch für eine große Garage.

, die es zum Beispiel Übergewichtigen erleichtern würde, Dickmacher zu identifizieren.

«Regional ist das neue bio», erklären uns die Marketing-Strategen. Doch der Begriff «regional» ist bislang ziemlich dehnbar. Was ist zum Beispiel mit Käse, der aus der Milch von Kühen entsteht, die importiertes Futter fressen? Der VZBV findet: «Klare Herkunftsangaben zum Ursprung wertgebender und tierischer Rohstoffe gehören auf jedes Etikett.»

Wer in seinem Heimatland für den Zugang zu Filmen, Serien, Spielen oder Musik bezahlt hat, schaut auf Reisen in die Röhre. Denn durch das sogenannte Geoblocking hat er in anderen EU-Staaten keinen Zugriff auf diese Inhalte. In der Europäischen Union wird jetzt ein Vorschlag diskutiert, der die nationalen Lizenzen zwar nicht abschaffen würde. Der einzelne Nutzer hätte aber, wenn die «Portabilitätsverordnung» beschlossen wird, die Möglichkeit, sein zu Hause abgeschlossenes Abonnement auch im EU-Ausland zu nutzen. (dpa)

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare