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Globuli: Was für Menschen gut ist, kann für Pflanzen doch nicht schlecht sein.
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Globuli: Was für Menschen gut ist, kann für Pflanzen doch nicht schlecht sein.

Homöopathie für Pflanzen

Mit weißen Kügelchen gegen Wachstumsstörungen

Homöopathie, wie man sie kennt, ist eine Heilkunst, die auf sehr gründlichen Beobachtungen des Menschen, seiner Erkrankungen und Erfahrungswerten beruht. Aber auch den Pflanzen sollen die Verdünnungen bei Witterungsfolgen, Pflegefehler, Schädlingsbefall und Krankheiten helfen können.

Von Dorothée Waechter

Sechs kleine, weiße Kügelchen rollen aus dem dunkelbraunen Glasröhrchen. Es handelt sich um homöopathische Präparate, die Globuli. Das Mittel aus Saccharose wird mit einem Plastiklöffel zerdrückt und in einem Glas mit 150 Millilitern Wasser aufgelöst. Die Mischung ist Grundlage für 30 Liter eines Arzneiwasser, mit dem Bäume und Sträucher, Stauden und Gemüsepflanzen gegossen werden. Für Experten scheinen sie für eine Allzweckwaffe zu sein: Witterungsfolgen, Pflegefehler, Schädlingsbefall und Krankheiten sollen kurierbar sein.

Christiane Maute überträgt die Homöopathie seit 10 Jahren auf Pflanzen. In der klassischen Homöopathie heißt beobachten, dass man alle Bedingungen zusammenträgt. Bei Pflanzen geht das so: „Man fragt sich: Welches Wetter, welcher Zustand oder Schädling hat diesen jetzigen Krankheitszustand der Pflanze hervorgebracht?“

In einer sogenannten Modalitätentabelle schaue der Gärtner dann nach, welches homöopathische Arzneimittel für die jeweilige Ursache infrage kommt. „Anschließend liest man die Leitsymptome der herausgefundenen Arzneimittel nach, um zu differenzieren, welches einzelne Arzneipräparat zum Einsatz kommt“, sagt Christiane Maute. Die Kügelchen werden dann mit diesem Wirkstoff benetzt und verabreicht.

Hier geht es direkt zur Übersicht "Pflanzen und Tiere".

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