Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Auch wenn Karnevalisten kostümierte Hunde putzig finden, bedeutet die Teilnahme am Umzug für das Tier Stress. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/dpa-tmn
+
Auch wenn Karnevalisten kostümierte Hunde putzig finden, bedeutet die Teilnahme am Umzug für das Tier Stress. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/dpa-tmn

Stress für Tiere

Karneval ist nichts für Hund und Pferd

Ein Hund als verkleideter Narr - vielleicht noch mit Sonnenbrille und Helm - mag zur Belustigung beitragen. Doch für das Tier ist so ein Kostüm kein Vergnügen. Das hat ganz verschiedene Gründe.

Bonn (dpa/tmn) - Auf Lärm und Menschenmassen reagieren viele Hunde mit Stress oder Angst. Deshalb sollten Hundehalter ihre Vierbeiner bei Karnevalsumzügen und Faschingssitzungen besser zu Hause lassen, rät der Deutsche Tierschutzbund.

Menschenansammlungen, Lärm, Durcheinander, Kamellen als Wurfgeschosse und herumliegende Glassplitter sind nicht nur Stress- und Gefahrenquellen für Hunde, sondern bergen auch ein Verletzungsrisiko.

Der Tierschutzbund mahnt dazu, Vierbeiner nicht mit Verkleidungen zu vermenschlichen - auch wenn viele Karnevalisten ein Tier im Kostüm lustig oder niedlich finden. Das Kostüm könne den Hund in seiner Bewegungsfreiheit und Körpersprache einschränken, den Wärmehaushalt negativ beeinflussen oder zu Verletzungen führen - etwa wenn die Haut wund gerieben wird, weil das Teil nicht passt. Auch bestehe für den Hund die Gefahr, mit dem Kostüm oder mit einem Accessoire hängenzubleiben und sich im schlimmsten Fall zu strangulieren.

Pferde beim Karnevalsumzug sieht Tierschutzbund-Referentin Katrin Umlauf ebenfalls kritisch. Die Tiere müssten in unnatürlichem Tempo oft stundenlang auf Asphalt gehen. Hinzukommen laute Musik, Tröten und Gegröle, was die Nerven des Tieres stark strapaziert. Das kann auch für Menschen gefährlich werden: Das Risiko, dass Pferde nervös werden und auf den oft engen Wegen die Jecken am Straßenrand und sich selbst verletzen, sei hoch.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare