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Ein Kaninchengehege darf nicht zu klein sein. Die Tiere brauchen genug Fläche zum Hoppeln. Foto: Markus Scholz/dpa-tmn

Drei Hoppelschritte

Kaninchen brauchen großzügige Gehege

Auch Kleintiere brauchen viel Platz. Ein gutes Kaninchengehege für zwei Tiere sollte daher eine bestimmte Mindestgröße haben. Mit einfachen Extras wird der Auslauf zum Wohlfühlort für die Langohren.

Bramsche (dpa/tmn) - Kaninchenhalter brauchen für ihre Tiere ein Gehege mit ausreichend Platz. Darauf weist die Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz (TVT) hin. Den Angaben zufolge sollten zwei bis zu drei Kilo schwere Kaninchen grundsätzliche eine Fläche von mindestens sechs Quadratmeter zur Verfügung haben.

Eine Käfig- oder Einzelhaltung sei nicht tierschutzgerecht. Drei aufeinanderfolgende Hoppelschritte sollten für die Tiere im Gehege möglich sein. Dafür muss eine Seite mindestens 2,40 Meter lang sein. Die Gesamtfläche können Halter laut TVT aber auf mehrere Ebenen aufteilen. Dabei sei darauf zu achten, dass die Tiere Männchen machen können, ohne mit den Ohren an der nächsten Etage anzustoßen.

Abwechslung mit Ästen, Röhren und Baumwurzeln

Für eine tiergerechte Haltung empfehlen die Experten zudem den Kaninchen im Gehege Rückzugsmöglichkeiten und Schlafhöhlen zu bieten. Sie fühlen sich wohl, wenn sie zwischen Baumwurzeln, Ästen oder Röhren toben und auf erhöhten Liegeflächen ruhen können.

Bei einer ganzjährigen Außenhaltung brauchen Kaninchen in ihrem Gehege genügend Schatten bei starker Sonneneinstrahlung sowie Bereiche, in die sie sich bei starker Witterung zurückziehen können.

TVT Merkblatt zur Haltung von Kaninchen zum Download

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