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Kinder sollten frühzeitig in Haushaltserledigungen eingebunden werden. Am Besten schon weit vor der Pubertät.

Erziehungstipp

Teenager zum Mithelfen im Haushalt motivieren

Jugendliche zum Helfen im Haushalt zu bewegen, ist eine schwierige Aufgabe. Ein Experte gibt Tipps zum Umgang mit dem pubertierenden Sprössling.

„Gleich“, „nicht jetzt“, „später“ - Eltern können ein Lied von den Antworten ihrer pubertierenden Sprösslinge singen, wenn die sich mal wieder um Erledigungen im Haushalt drücken. Doch wie können Eltern die abgesprochene Hilfe durchsetzen?

„Grundsätzlich ist es in Ordnung, wenn die Kinder nicht umgehend aufspringen, wenn sie eine Aufgabe erteilt bekommen“, findet Ulric Ritzer-Sachs von der Onlineberatung der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung. Aber Eltern dürfen durchaus zurückfragen: „Wann ist denn „gleich“?“ Wenn das Kind erst noch eine aktuelle Beschäftigung schnell beenden will, ist das kein Drama.

Verstreicht aber auch die neue Frist ohne Taten, sollte „gleich“ dann auch „sofort“ heißen. Einem bockigen „Nerv nicht“ können Mutter und Vater etwa ein knappes „Ich hab Dich auch lieb“ entgegnen, sich aber ansonsten nicht weiter auf pubertäre Spielchen einlassen.

Ritzer-Sachs rät: „Das Beste ist, schon viel früher mit dem Einbinden in die Haushaltserledigungen zu beginnen und nicht erst, wenn Sohn oder Tochter bereits 15 sind. Das ist viel zu spät.“

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