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An den Grenzübergängen zu Polen gibt es ab dem 22. November 2018 wieder Grenzkontrollen.

Wegen 24. UN-Klimakonferenz

Vorübergehende Grenzkontrollen für Reisende nach Polen

Wer in den kommenden Wochen einen Ausflug nach Polen plant, sollte seinen Personalausweis bereithalten und sich auf mögliche Wartezeiten einstellen. Das Nachbarland hat wegen der 24. UN-Klimakonferenz zeitweise wieder Grenzkontrollen eingeführt.

An den Grenzübergängen nach Polen wird von heute an wieder kontrolliert. Darauf hat die Bundespolizeidirektion Berlin aufmerksam gemacht. Hintergrund ist die 24. UN-Klimakonferenz, die vom 3. bis 14. Dezember im polnischen Katowice (Kattowitz) stattfindet.

Aus diesem Anlass hat das Nachbarland entschieden, an den Schengen-Binnengrenzen zeitweilige Kontrollen einzuführen. Reisende müssen sich bis zum 16. Dezember darauf einstellen, von polnischen Grenzschützern angehalten und nach Reisepass oder Personalausweis gefragt zu werden, wie der Sprecher der Bundespolizeidirektion, Jens Schobranski, sagte.

Die polnischen Grenzschützer würden jedoch nicht rund um die Uhr und zeitgleich an allen Transferstellen kontrollieren, sondern die Intensität werde sich verstärken, je näher der Konferenztermin rücke, hieß es. Dann könne es zeitweise zu Verzögerungen bei der Grenzabfertigung kommen.

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