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Pandemie

Urlaub trotz Corona: RKI stuft Südfrankreich als Hochrisikogebiet ein

  • Isabel Wetzel
    VonIsabel Wetzel
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Das Robert Koch-Institut hat Teile Frankreichs und die Insel Korsika als Corona-Hochrisikogebiet eingestuft. Das bedeutet für Urlaubsrückkehrende möglicherweise eine Quarantäne.

Berlin ‒ Der Süden Frankreichs gilt seit Sonntag (08.08.2021) als Corona-Hochrisikogebiet. Die Bundesregierung stufte mit den französischen Regionen Okzitanien, Provence-Alpes-Côte d‘Azur sowie der Insel Korsika weitere, sehr beliebte Urlaubsregionen als Hochrisikogebiet ein. Auch die französischen Überseegebiete Guadeloupe, Martinique, Réunion, St. Martin und St. Barthélemy wurden aufgrund steigender Infektionszahlen mit dem Coronavirus entsprechend eingestuft.

Frankreich steckt aktuell mitten in einer vierten Corona-Welle. Innerhalb einer Woche infizierten sich zuletzt etwa 225 Menschen pro 100.000 Einwohnern mit dem Virus. Für Urlauber:innen kann das nun eine mindestens fünftägige Quarantäne bedeuten.

FrankreichStand 08.08.2021
Infektionen gesamt6.350.899
Sieben-Tage-Inzidenz237,6
Todesfälle gesamt112.379
Impfquote (Erstimpfung)65,14 Prozent
Impfquote (vollständig)49,37 Prozent
Quellen: JHU, ECDC

RKI-Liste mit Corona-Hochrisikogebieten: Entwarnung für die Niederlande

Die Niederlande dagegen wurde von der aktualisierten Liste der Hochrisikogebiete, die das Robert Koch-Institut (RKI) am Freitag (06.08.2021) veröffentlichte, gestrichen. Demnach entfällt die Quarantänepflicht für Urlauberinnen und Urlauber hier ab Sonntag (08.08.2021). Die Infektionszahlen in den Niederlanden sind in den letzten Wochen wieder stark zurückgegangen. Lediglich die Landesteile des Königreichs Niederlande in Übersee bleiben weiterhin als Hochrisikogebiet eingestuft. Nachdem die Sieben-Tage-Inzidenz in den Niederlanden Anfang Juli auf über 400 gestiegen war, sinkt die Zahl der Neuinfektionen nun wieder - der Wert liegt am 8. August noch bei 112,4.

Für Reisende in Südfrankreich gelten ab sofort schärfere Regeln. Die Bundesregierung erklärt die Urlaubsregion zum Hochrisikogebiet.

Trotz der Entwarnung durch das RKI müssen Reisende, die aus dem Urlaub in den Niederlanden nach Deutschland zurückkehren, die allgemeine Nachweispflicht beachten. Denn mit der neuen Einreiseverordnung, die seit dem 1. August in Deutschland in Kraft ist, gilt für alle ungeimpften Personen ab 12 Jahren bei der Einreise eine Testpflicht auf Covid-19 - egal aus welchem Land und auf welchem Wege. Die Bundespolizei führt an den Grenzen Stichprobenkontrollen zur Corona-Einreiseverordnung durch.

Corona-Pandemie weltweit: Diese Länder gelten laut RKI jetzt als Hochrisikogebiet

Seit Sonntag gelten neben Teilen Frankreichs auch mehrere weitere Staaten außerhalb Europas neu als Hochrisikogebiete. Das RKI nimmt die folgenden Länder und Regionen ab dem 8. August (0 Uhr) in die Liste der Corona-Hochrisikogebiete auf:

  • Algerien
  • Bangladesch
  • Frankreich (Okzitanien, Provence-Alpes-Côte d‘Azur, Korsika, Guadeloupe, Martinique, Réunion, St. Martin, St. Barthélemy)
  • Haiti
  • Honduras
  • Irak
  • Kasachstan
  • Korea (Demokratische Volksrepublik)
  • Marokko
  • Mexiko
  • Myanmar
  • Papua-Neuguinea
  • Philippinen
  • Senegal
  • Tadschikistan
  • Thailand
  • Trinidad und Tobago
  • Turkmenistan
  • Usbekistan

Zum 8. August werden zudem nur die Niederlande gestrichen, mit Ausnahme der überseeischen Teile des Königreichs. Neue Corona-Virusvariantengebiete gibt es zum 8. August 2021 nicht, es stehen weiterhin nur zwei Länder auf der Liste: Brasilien (Virusvariantengebiet seit 19. Januar 2021) und Uruguay (Virusvariantengebiet seit 6. Juni 2021).

Corona weltweit: Hochrisikogebiete und Virusvariantengebiete

Die Kategorien „Risikogebiet“, „Hochinzidenzgebiet“ und „Virusvariantengebiet“ wurden zudem Anfang August angepasst. Seitdem gibt es nur noch Hochrisikogebiete und Virusvariantengebiete. Das RKI und die deutsche Bundesregierung stufen demnach Regionen als Corona-Hochrisikogebiete ein, in denen die Sieben-Tage-Inzidenz deutlich über 100 liegt. Hinzugezogen werden aber auch weitere Kriterien, zum Beispiel die Ausbreitungsgeschwindigkeit, die Hospitalisierungsrate und die Positivrate der Corona-Tests. (iwe/dpa)

Rubriklistenbild: © LIONEL URMAN via www.imago-images.de

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