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Corona-Regeln in Italien, Österreich & Co.: Was aktuell gilt

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Von: Franziska Kaindl

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Dolomiten in Italien.
Viele beliebte Urlaubsländer lockern ihre Corona-Maßnahmen. © Federico Meneghetti/Imago

In vielen Ländern wird aktuell auf Lockerungsmaßnahmen gesetzt. Das wirkt sich auch auf Reisen aus – Was aktuell in Italien, Österreich & Co. gilt.

In Europa nehmen viele Länder zahlreiche Lockerungen der Corona-Maßnahmen vor – Hintergrund ist meist die geringe Krankenhausauslastung im Vergleich zu den hohen Inzidenzen. Wir haben die aktuellen Regeln einiger Staaten für Sie zusammengefasst.

Österreich-Urlaub: Stufenweise Lockerungen in den nächsten Wochen

Österreich befindet sich gerade mitten in der Umsetzung eines dreistufigen Lockerungsplans. Am 19. Februar geht es in Phase 3: Dann soll unter anderem in Seilbahnen, in der Gastronomie, in Beherbergungsbetrieben, bei körpernahen Dienstleistungen, in Sportstätten sowie auf Veranstaltungen statt der 2G-Regel nur noch die 3G-Regel gelten. Zuvor wurde bereits die Sperrstunde von 22 Uhr auf 24 Uhr verlegt. In geschlossenen Räumen gilt aktuell noch die FFP2-Maskenpflicht.

Ab dem 5. März wird es aber weitere Lockerungen geben: Die österreichische Regierung hat beschlossen, zu diesem Stichtag alle Zutrittsregeln, Personenobergrenzen und die Sperrstunde entfallen zu lassen. Auch die Nachtgastronomie soll dann endlich wieder öffnen dürfen. Die Maskenpflicht soll weiterhin im essenziellen Handel, also in Supermärkten, Banken und Apotheken, und in öffentlichen Verkehrsmitteln gelten. In allen anderen geschlossenen Räumen wird das Tragen der FFP2-Maske dann nur noch empfohlen.

Hinsichtlich der Einreisebestimmungen für Österreich soll es am 22. Februar zu Lockerungen kommen. Statt der bisherigen 2G-plus-Regel und der Quarantänepflicht für Ungeimpfte soll dann nur noch ein 3G-Nachweis gefordert werden.

Urlaub in Italien: Hier wurde gelockert – und welche Corona-Regeln noch gelten

In Italien ist kürzlich die Maskenpflicht im Freien gefallen, in Innenräumen soll sie zum 31. März auslaufen. Nachtclubs sind bereits seit dem 11. Februar wieder geöffnet – allerdings nur für Besucher mit einem Impf- oder Genesenennachweis. Für den Zutritt zu Restaurants, Hotels, Freizeitbetrieben oder Skigebieten müssen Besucher ebenfalls den sogenannten „Super Green Pass“ vorlegen, der als 2G-Nachweis dient. Die Gültigkeit des Impfnachweises ist in Italien allerdings auf sechs Monate begrenzt – anders als in vielen anderen EU-Ländern, wo das Zertifikat in der Regel neun Monate gültig ist. Wenn die Impfung eines Reisenden also mehr als sechs Monate zurückliegt, muss dieser für den Zugang zu Bereichen, in denen die 2G-Regel gilt, zusätzlich einen negativen PCR-Test (maximal 72 Stunden alt) oder einen negativen Antigen-Schnelltest (maximal 48 Stunden alt) vorlegen. Dasselbe gilt für Personen mit einem Genesenennachweis, der über sechs Monate alt ist. Für den Zugang zu öffentlichen Ämtern, Postämtern oder Banken genügt ein 3G-Nachweis.

Zum Zweck der Einreise nach Italien darf das Impfzertifikat ausländischer Reisender bis zu neun Monate alt sein. Generell braucht es einen Nachweis über eine Impfung, Genesung (nicht älter als sechs Monate) oder negative Testung. Ein PCR-Test sollte nicht älter als 72 Stunden sein, ein Antigen-Schnelltest nicht älter als 48 Stunden. Auch innerhalb der EU ausgestellten Nachweise im digitalen und Papierformat sind diesem Pass gleichgestellt. Zudem muss das italienische Einreiseformular ausgefüllt werden. Kinder unter sechs Jahren sind von der Nachweispflicht befreit.

Die Schweiz schafft fast alle Corona-Maßnahmen ab

Die Schweiz hat am 17. Februar den „Freedom Day“ eingeläutet – also fast alle Corona-Maßnahmen aufgehoben. Für den Zugang zu Restaurants, Geschäften oder Freizeitbetrieben braucht es nun keinen Impf- oder Genesenennachweis mehr. Auch bei privaten Treffen gibt es keine Beschränkungen mehr. Die Maskenpflicht, die im Sommer 2020 eingeführt wurde, ist in fast allen Geschäften und Innenräumen abgeschafft werden. Fortan braucht es einen Mund-Nase-Schutz nur noch im öffentlichen Verkehr sowie für das Personal in Gesundheitseinrichtungen. Bei einer weiterhin positiven Entwicklung der Corona-Situation in der Schweiz könnte die Maskenpflicht zum 1. April komplett entfallen.

Was die Einreise in die Schweiz angeht, so müssen Urlauber ab sofort keinen 3G-Nachweis mehr erbringen – auch das Ausfüllen des Einreiseformulars ist nicht mehr nötig. Somit müssen Touristen und Touristinnen bei der Einreise nichts mehr beachten.

Spanien lockert ebenfalls – Was für den Urlaub gilt

In Spanien ist vor Kurzem die Maskenpflicht im Freien gefallen. Die Balearen haben zusätzlich die 3G-Zugangsregelung für Bars, Restaurants, Fitnessstudios und Kinos vorzeitig abgeschafft. Bei der Einreise gilt: Alle Einreisenden ab 12 Jahren brauchen einen Nachweis über eine Impfung, Genesung oder negative Testung. Die Gültigkeit des Impfzertifikats wurde am 1. Februar von 360 auf 270 Tage verkürzt. Danach braucht es eine Booster-Impfung, um den Status als „geimpft“ behalten zu dürfen. Wer mit einem Test einreist, muss ebenfalls auf die Gültigkeit achten: PCR-Tests dürfen maximal 72 Stunden alt sein, Antigen-Schnelltests maximal 24 Stunden. Zudem müssen Personen, die über den Luft- oder Seeweg einreisen, das spanische Einreiseformular ausfüllen. (fk) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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