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Nur noch Kochen und Keramik: Die Grabstätte Chauchilla in Peru wurde von Räubern geplündert.

Chephren-Pyramide, Père Lachaise

Tolle Grabstätten in aller Welt

Um ihre Toten zu bestatten und zu ehren hat die Menschheit seit jeher beeindruckende Grabstätten geschaffen. Kaiser ruhen in riesigen Prachtbauten, Künstler liegen auf berühmten Großstadtfriedhöfen. All diese Ruhestätten sind mehr als eine Reise wert.

Ein spannender Ausflug zur Grabstätte? Das klingt schräger als es ist. Weltweit gibt es beeindruckende letzte Ruhestätten, die jährlich tausende Besucher anziehen. Sie sind Monumente, die nicht nur durch ihre Geschichte, sondern auch wegen ihrer Größe und Bauart faszinieren. An ihnen zeigt sich auch, welche Leistungen Menschen vollbracht haben, um ihre Toten zu opfern, aufzubahren oder ihnen zu huldigen. Zehn solcher besonderer Grabstätten hat das Reiseportal Holidaycheck zusammengestellt.

Terrakottasoldaten und Promi-Gräber

Kaum eine Grabarmee ist wohl so berühmt wie die 7278 Terrakottasoldaten im chinesischen Xi’an. Sie sollen den ersten Kaiser Qín Sh?huángdì auf seiner letzten Reise begleiten. Jeden Tag kommen zahlreiche Touristen, um dieses Kunstwerk zu betrachten, das schätzungsweise von 700.000 Arbeitern im Jahr 210 v.Chr. gefertigt wurde.

Ein ganz anderes Grabmal, aber ebenso bekannt ist die Chephren-Pyramide im ägyptischen Gizeh. Sie ist nicht nur seit über 30 Jahren UNESCO-Weltkulturerbe, sondern auch das einzige der sieben alten Weltwunder, das noch erhalten ist.

Von Pyramide bis Mausoleum

Ein von Touristen häufig besuchter „klassischer“ Friedhof ist der Père Lachaise in Paris. Hier pilgern täglich viele Promi-Jäger hin, um Künstler-Gräber wie das von Jim Morrison oder Oscar Wilde zu besuchen. In Hanoi dagegen statten Besucher des Ho Chi Minh Mausoleums dem Leichnam des vietnamesischen Revolutionärs H? Chí Minh einen Besuch ab. Der Tote ist in einem gläsernen Sarg aufgebahrt. Ihn zu besuchen, ist für Vietnamesen eine große Ehre.

In unserer Bildergalerie stellen wir noch mehr besondere Grabstätten vor. (iw)

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