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Thorsten Jordan, Chef des VIP-Service & Protokoll der Fraport, steht am 18.01.2017 bei der Eröffnung der neuen VIP-Lounge am Flughafen von Frankfurt am Main in einem der Räume.

1300 Quadratmeter Luxus

So sieht die neue VIP-Lounge am Frankfurter Flughafen aus

Flughafen einmal ganz ohne Trubel: Für die Gäste der neu eröffneten VIP-Lounge in Frankfurt ist das möglich. Wer Wert auf ganz viel Diskretion legt, kann auch direkt in den Fahrstuhl zur Privatsuite steigen.

Keine Warteschlange am Check In-Schalter, keine Beinahe-Karambolagen mit Gepäcktrolleys unachtsamer Mitreisender, kein Gedränge am Gate: Von Reisehektik bekommen die Gäste der neu eröffneten VIP-Lounge auf dem Frankfurter Flughafen nichts mit. Mit dem 1300 Quadratmeter großen Bereich, der im Transitbereich B für einen unteren zweistelligen Millionenbereich entstanden ist, sollte ein „besonderer Ort“ geschaffen werden, sagte Anke Giesen, im Vorstand des Flughafenbetreibers Fraport für den Bereich Operations zuständig, am Mittwoch.

Warme, beruhigende Erdfarben dominieren in den öffentlichen Bereichen. Es gibt acht individuell gestaltete Privatsuiten, Marmor in allen Bädern und stoffbespannte Wände. Wer besonderen Wert auf Diskretion legt, wird vom Chauffeur direkt am Fahrstuhl in die Privatsuite abgesetzt, ohne im allgemeinen Lounge-Bereich in Erscheinung zu treten.

Die Ausstattung entspricht nach Fraport-Angaben einem Fünf-Sterne-Hotel - die Preise ebenfalls: Der Lounge-Zugang kostet für an- oder abreisende Gäste 330 Euro, für Umsteiger 340 Euro. Begleitpersonen zahlen weniger, die Suiten kosten je nach Ausstattung zwischen 100 und 600 Euro extra - ohne Mehrwertsteuer. Einen ersten Eindruck verschafften sich am Mittwoch bereits Designer Harald Glööckler und Ex-Modern Talking-Sänger Thomas Anders.

Die derzeit 75 Mitarbeiter der Lounge sollen für individuellen Service von bis zu 80 Gästen sorgen, wobei zur gleichen Zeit maximal 15 Betreuungen möglich sind. Der VIP-Service richte sich zwar nur an einen kleinen, zahlungskräftigen Bereich, sagte Giesen. „Aber diese Gruppe wächst.“ In der Vergangenheit habe es sogar mitunter Wartezeiten für die bereits existierende VIP-Lounge gegeben. (dpa/lhe)

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