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Schweiz kippt fast alle Corona-Regeln: Was Reisende wissen sollten

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Von: Franziska Kaindl

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St. Moritz im Winter.
Die Schweiz läutet ebenfalls den „Freedom Day“ ein. © Imago

In der Schweiz wurden fast alle Corona-Maßnahmen aufgehoben, mit wenigen Ausnahmen. Was außerdem bei der Einreise gilt, lesen Sie hier.

Die Schweiz macht es Ländern wie Dänemark* und Schweden nach: Seit Donnerstag (17. Februar) gibt es fast keine Corona-Einschränkungen mehr für Einheimische oder Reisende – dieser Tag wird auch gerne als „Freedom Day“ bezeichnet.

„Freedom Day“ in der Schweiz: Fast alle Corona-Maßnahmen aufgehoben – bis auf eine

Im Detail bedeutet das: Der Zutritt zu Restaurants, Geschäften oder Freizeitbetrieben ist nun wieder ohne Impf- oder Genesenennachweis möglich, wie unter anderem die Deutsche Presseagentur (dpa) berichtet. Bei der Zusammenkunft im privaten Bereich gibt es keine Beschränkungen mehr und auch die Empfehlung zum Homeoffice ist aufgehoben. Freiwillige Kapazitätsbeschränkungen für Seilbahnen und im Detailhandel sind nicht mehr vonnöten. Die Maskenpflicht, die seit Sommer 2020 in fast allen Geschäften und Innenräumen galt, ist ebenfalls Geschichte. Nur im öffentlichen Verkehr und in Gesundheitseinrichtungen muss weiterhin Maske getragen werden. In letzteren gilt die Maskenpflicht aber nur für das Personal und nicht für die Bewohner der Senioren- oder Pflegeheimen. Sollte sich die Corona-Situation weiterhin positiv entwickeln, wird die Maskenpflicht in den übrigen Bereichen voraussichtlich zum 1. April ebenfalls entfallen.

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Was gilt für die Einreise in die Schweiz?

Die Einreisebestimmungen für die Schweiz gelten ebenfalls als aufgehoben. Bisher mussten Reisende einen Nachweis im Sinne der 3G-Regel erbringen – fortan braucht es aber kein Impf-, Genesenen- oder negatives Testzertifikat mehr. Auch das Einreiseformular muss nicht mehr ausgefüllt und vorgelegt werden.

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Die Corona-Situation in der Schweiz

Die Regierung begründet die Lockerungsschritte mit einer positiven Entwicklung der epidemiologischen Lage. Eine Überlastung des Gesundheitssystems sei trotz hoher Viruszirkulation aufgrund der hohen Immunität im Land nicht zu befürchten. Die 14-Tage-Inzidenz liegt bei einem Wert von 1.594 (Stand: 17. Februar). Zum Vergleich: In Deutschland ist sie bei 1.385,1. (fk) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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