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In vielen Ländern wird das Osterfest ganz anders gefeiert als in Deutschland.

Osterbräuche der Welt

Von Osterhüten und Schoko-Beuteltieren

Andere Länder, andere Sitten: Die Amerikaner tragen lustige Osterhüte, die Australier verstecken Beuteltiere statt Osterhasen und die Griechen müssen viel Geduld für die Messe mitbringen. Wir zeigen Osterbräuche rund um die Welt und stellen Ihr Wissen auf die Probe.

Wenn die Ostertage kommen, werden in Deutschland fleißig Eier bemalt, Schokoladenhasen versteckt und Osterfeuer entzündet. Aber nicht in allen Ländern der Welt kommt der Osterhase. Zwar wird in der gesamten christlichen Welt gefeiert, aber jedes Land hat seine eigenen Bräuche und Traditionen.

Für die christlich-orthodoxen Bulgaren ist nicht Weihnachten, sondern Ostern das größte Fest. In dem Balkanland werden die Ostereier am Gründonnerstag rot gefärbt. Ihnen werden heilende und magische Kräfte zugeschrieben. Am Ostersonntag stoßen die Bulgaren die Eier gegeneinander und der Besitzer des Eis, das dabei unbeschädigt bleibt, wird nach alter Überlieferung über das ganze Jahr kerngesund bleiben.

In Großbritannien verteilt die Queen traditionell am Gründonnerstag, dem „maundy thursday“ das sogenannte „maundy money“ an arme Menschen. Da sich der Betrag der speziell geprägten Silbermünzen nach dem Alter der Monarchin richtet, wird sie in diesem Jahr 86 Pence (etwa 1 Euro) an 86 Rentnerinnen und 86 Rentner ausgeben. Ostereier färben die Briten ebenso gerne wie die Deutschen. Allerdings lassen sie die bunten Eier anschließend beim „Eierrollen“ um die Wette von einem Hügel kullern. Gewonnen hat der, dessen Ei zuerst unten ankommt. (dmn)

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