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Westlandsturmvögel in Neuseeland
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Der einzige bekannte Brutplatz des als gefährdet eingestuften Westlandsturmvogels liegt in einem Wald in der Nähe von Punakaiki. Zur Rettung der Seevogelart macht die Gemeinde in den nächsten Wochen die Lichter aus. Foto: Bruce Stuart-Menteath/Westland Petrel Conservation Trust/dpa

Punakaiki

Ort in Neuseeland macht wegen Seevögeln die Lichter aus

Nächtliche Beleuchtung stört nicht nur passionierte Sternegucker - auch Wildtiere vertragen manchmal kein Lampenlicht. In einem Ort in Neuseeland soll es bedrohten Seevögeln zuliebe nun dunkel bleiben.

Wellington (dpa) - Zur Rettung eines bedrohten Seevogels macht eine kleine Gemeinde in Neuseeland in den nächsten Wochen die Lichter aus. Die Straßenlaternen auf einer 3,4 Kilometer langen Strecke in dem Ort Punakaiki auf der Südinsel sollen ab Sonntag (9. November) und bis ins neue Jahr nachts ausgeschaltet bleiben, teilten die Behörden mit.

Der einzige bekannte Brutplatz des als gefährdet eingestuften Westlandsturmvogels liegt in einem Wald in der Nähe von Punakaiki. Jungvögel könnten durch helle Lichter die Orientierung verlieren und bruchlanden, sagte Bruce Stuart-Menteath, der Sprecher des Westland Petrel Conservation Trust, der sich dem Schutz der Vögel verschrieben hat. Dabei verletzten sie sich teilweise schwer oder würden von Autos überfahren. Die Laternen auszumachen sei eine «fantastische» Initiative für die Vögel, die normalerweise nicht vom ebenen Boden abheben könnten, so Stuart-Menteath.

Die Brutzeit dauert von April bis Dezember. Die Vögel sind an Land nur nachts aktiv.

© dpa-infocom, dpa:201104-99-208626/2

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