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Strengere Corona-Maßnahmen in Italien – auch für Geimpfte

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Von: Franziska Kaindl

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Markt am Piazza Erbe, Obstmarkt in Bozen, Italien.
Italien ist wieder stark von der Corona-Pandemie betroffen. © Imago

Italien hat erneut mit hohen Corona-Infektionszahlen zu kämpfen. Daher schärft die Regierung ihre Maßnahmen nach – auch das Impfzertifikat ist betroffen.

Die 7-Tage-Inzidenz liegt in Italien aktuell bei einem Wert von 2.047,4 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern (Stand: 18. Januar). Das hat dazu geführt, dass die Regierung nach und nach ihre Corona-Maßnahmen verschärft hat – nun auch hinsichtlich der Impfzertifikate. Wer doppelt geimpft ist, behält seinen Status ab dem 1. Februar nur noch für sechs statt neun Monate, wie das Branchenportal FVW berichtet.

Corona-Impfstatus in Italien nur noch sechs Monate gültig

Erst kürzlich hat Italien für Restaurants, Bars und Cafés die 2G-Regel beschlossen. Damit haben nur noch Geimpfte und Genesene Zutritt. Zudem wurde die FFP2-Maskenpflicht in den öffentlichen Verkehrsmitteln sowie in Freizeiteinrichtungen eingeführt. Gleichzeitig kündigte die Regierung bereits im Dezember die verkürzte Gültigkeit der Impfzertifikate an, die ab dem 1. Februar in Kraft treten wird. Wer auch nach Ablauf der sechs Monate weiterhin als „geimpft“ gelten will, muss dann einen Booster vorweisen können. Die neue Regelung wird voraussichtlich auch für die Einreise gelten. Wer also demnächst einen Aufenthalt in Italien plant, sollte vorher seinen Impfpass überprüfen. Der Nachweis über eine Impfung kann über das EU-Covid-Zertifikat erbracht werden.

EU-Länder passen Gültigkeit der Corona-Impfzertifikate an

Italien ist damit nicht das erste Land, das die Gültigkeit des Impfzertifikats verkürzt. In Frankreich müssen seit dem 15. Januar alle Personen ab 18 Jahren spätestens sieben Monate nach der Grundimmunisierung einen Booster vorweisen können, um weiterhin den Status „geimpft“ behalten zu dürfen. Wer hingegen als Geimpfter quarantänefrei nach Österreich einreisen will, braucht eine Booster-Impfung oder einen zusätzlichen negativen PCR-Test. Für Reisende ohne Auffrischimpfung oder negatives Testergebnis gilt die Quarantäne- und Meldepflicht über die elektronische Registrierung. Auch in Griechenland müssen sich alle Personen über 60 Jahren spätestens sieben Monate nach der letzten Impfung ihren Booster holen. Ab dem 1. Februar gilt diese Regel für alle Erwachsene. In Deutschland hingegen wurde nun der Genesenen-Status verkürzt: Statt sechs Monaten ist dieser nur noch drei Monate lang gültig. (fk) *fr.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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