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Corona in Italien: Einreise-Regeln werden im Februar gelockert

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Von: Franziska Kaindl

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Blick auf den Rosengarten, ein Bergmassiv der Dolomiten in Südtirol.
Der Italien-Urlaub könnte sich ab Februar einfacher gestalten. © Imago

Italien hat eine Lockerung der Einreise-Regeln beschlossen. Damit folgt das Land einer Empfehlung der EU. Das bedeutet auch Erleichterungen für Ungeimpfte.

Während es die einen in die Skigebiete in Südtirol treibt, planen die anderen bereits einen Sommer-Urlaub am Strand: Italien bietet europäischen Urlaubern und Urlauberinnen eine Vielzahl an Möglichkeiten. Nur was die Einreise-Regeln anbelangt, gab es aufgrund der Corona-Pandemie in den vergangenen Wochen und Monaten viele Hürden. Nun will die italienische Regierung jedoch – trotz weiterhin hoher Neuinfektionszahlen – die Einreise-Regeln zum 1. Februar lockern. Reisende aus EU-Ländern brauchen dann nur einen der drei Nachweise: einen negativen Corona-Test, ein Impfzertifikat oder einen Genesenennachweis. Ein entsprechendes Dekret wurde laut dem Branchenportal FVW von Gesundheitsminister Roberto Speranza unterzeichnet. Damit würden alle Zusatzrestriktionen aufgehoben werden.

Corona: Italien hebt Verschärfungen bei Einreise auf

Bisher galt für alle Einreisenden, auch Geimpfte und Genesene, eine zusätzliche Testpflicht – diese Regelung ist noch bis einschließlich 31. Januar 2022 in Kraft. Akzeptiert wird ein PCR-Test, der nicht älter als 48 Stunden ist, und ein Antigen-Schnelltest, der nicht älter als 24 Stunden ist. Für Ungeimpfte und nicht vollständig Geimpfte gilt überdies eine fünftägige Quarantänepflicht, die mit einem weiteren Corona-Test abgeschlossen wird. Ab dem 1. Februar ist für die Einreise dann der 3G-Nachweis ausreichend. Damit folgt die italienische Regierung der Empfehlung der Europäischen Union, die kürzlich von allen EU-Mitgliedstaaten verlangt hat, ihre verschärften Einreise-Regeln zurückzunehmen. Viele Länder wollten damit die Ausbreitung der ansteckenden Omikron-Variante verlangsamen – allerdings sei diese laut der EU mittlerweile in Europa vorherrschend. Daher solle für Reisen das digitale Covid-Zertifikat der EU wieder ausreichend sein.

Italien-Urlaub: Wie lange sind die Impfzertifikate gültig?

Unklar ist allerdings, wie sich diese Lockerungen auf erst kürzlich verkündete Maßnahmen auswirken: So erklärte die italienische Regierung noch vor wenigen Tagen, dass die Impfzertifikate künftig nur noch sechs statt neun Monate gültig sein sollen. Auch hier gab die EU aber die Empfehlung zu einer neunmonatigen Gültigkeit ab. Die neue Maßnahme sollte ebenfalls am 1. Februar in Kraft treten. Es bleibt also abzuwarten, ob diese tatsächlich umgesetzt wird.

Die 7-Tage-Inzidenz in Italien liegt derzeit bei 1.857,5 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Stand vom 28.01.2022) und liegt damit noch um einiges höher als in Deutschland. Doch auch hierzulande wurde mittlerweile die 1.000-Marke gebrochen. (fk) *fr.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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