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Hamburg: „Weiße Flotte“ bietet 2022 wieder volles Programm

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„Weiße Flotte“
Die „Weiße Flotte“ auf der Hamburger Alster startet 2022 wieder mit vollem Programm in die Saison. In den Vorjahren hatte es noch einige Corona-Einschränkungen gegeben. © Jonas Walzberg/dpa

Ob Alsterrundfahrt, Kanaltour oder Dämmertörn - nach Lockerungen der Corona-Maßnahmen bietet die „Weiße Flotte“ in Hamburg wieder ihr volles Programm an. Fortschritte gibt es bei der geplanten Elektrifizierung.

Hamburg - Nach starken Einschränkungen wegen derCorona-Pandemie startet die „Weiße Flotte“ auf der Hamburger Alsteran diesem Freitag (1. April) wieder mit vollem Programm in die neue Saison.

Zudem wurde nach Angaben der ATG Alster-Touristik dieFördermittelzusage für die Elektrifizierung der ersten Schiffeerteilt. Damit solle eine Umstellung auf emissionsfreie Antriebeerreicht werden. „Die Alsterdampfer gehören zum Hamburger Stadtbildwie Michel und Elphi“, sagte Geschäftsführer Tobias Haack. „Es fühltsich großartig an, jetzt mit dem Betrieb endlich wieder volldurchzustarten und dieses Jahr zusätzlich einen wichtigen Schritt inRichtung Klimaneutralität zu gehen.“

Zwei der 18 Schiffe der ATG Alster-Touristik GmbH fahren bereitsheute emissionsfrei, hieß es. Die „Alstersonne“ sei als Solarschiffunterwegs, die „Alsterwasser“ als Batterieschiff. Nun solle in einemersten Schritt begonnen werden, drei Schiffe auf elektrische Antriebeumzurüsten.

Aus verschiedenen Blickwinkeln

„Die Elektrifizierung der Alsterschiffe minimiert nicht nur denCO2-Ausstoß, sondern verhindert auch stinkende Abgase und stelltsomit ein großes Plus an Aufenthaltsqualität auf der Alster sowie amUfer dar“, betonte Verkehrssenator Anjes Tjarks (Grüne). EineGesetzesinitiative sieht den Angaben zufolge die Elektrifizierung desgesamten Schiffsbetriebes auf der Alster innerhalb der kommenden zehnJahre vor.

Die „Weiße Flotte“ zeigt die Hansestadt laut ATG Alster-Touristikschon seit 1859 aus verschiedenen Blickwinkeln. Für Passagiere giltauf den Schiffen die 3G-Regel sowie die Pflicht zum Tragen einerFFP2-Maske, die auf dem Sitzplatz abgenommen werden darf. dpa

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