+
Der größte Klostermarkt Europas soll Besucher nach Kloster Dalheim locken. Foto: Friso Gentsch

Handwerk und Kulinarisches

Größter Klostermarkt Europas lockt nach Dalheim

Weinprobe mit Nonnen, Kräuterkissen aus dem Klostergarten und tschechischer Trappistensenf: Beim großen Klostermarkt in Dalheim präsentieren Ordensleute ihre Erzeugnisse. Sogar Ordensschwestern aus Weißrussland reisen an.

Lichtenau (dpa) - Produkte aus klösterlichen Küchen, Weinkellern und Werkstätten sollen am kommenden Wochenende wieder tausende Besucher nach Kloster Dalheim locken.

Der Markt mit Ordensschwestern und -brüdern aus rund 40 Klöstern ist den Angaben des LWL-Landesmuseums für Klosterkultur zufolge der größte Klostermarkt Europas und findet inzwischen zum 18. Mal auf dem weitläufigen Gelände in Lichtenau bei Paderborn statt.

Die Ordensgemeinschaften präsentieren von Samstag bis Sonntag (24. und 25. August) ihre Waren - vom Kräuterlikör über Holzspielzeug und handgemachte Keramik bis hin zu Kosmetik und Tees. Besucher sollen so die Vielfalt klösterlicher Kultur entdecken und mit den Ordensleuten ins Gespräch kommen, kündigte der Landschaftsverband Westfalen-Lippe am Donnerstag an. Er betreibt auf dem Klostergelände ein Museum mit regelmäßigen Sonderausstellungen - zurzeit zum Thema Verschwörungstheorien.

Vor 18 Jahren - noch bevor das Museum in seiner heutigen Form eröffnete - hatte erstmals ein Klostermarkt in Dalheim stattgefunden. Von zunächst wenigen Verkaufsständen sei er stetig gewachsen. Inzwischen erstrecke sich das Angebot auf über 300 Meter Standfläche, hieß es vorab. Ordensschwestern und Brüder kommen aus dem gesamten Bundesgebiet, Österreich, Tschechien und sogar aus Weißrussland in das westfälische Kloster.

Kostermarkt Dalheim

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion