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Tourismus-Branchenverbände

Deutsche Tourismus-Unternehmen mit Initiative: Mehr Unterstützung in Coronavirus-Krise gefordert

Die Deutsche Tourismuswirtschaft wendet sich wegen des verabschiedeten Corona-Nothilfeprogramm mit einem energischen Appell an die Bundeskanzlerin.

  • Die Deutsche Tourismuswirtschaft hat sich bezüglich des Nothilfeprogramm hinsichtlich des Coronavirus* mit einem energischen Appell an die deutsche Regierung gewandt.
  • Die Tourismuswirtschaft begrüßt in dem Schreiben zwar die bisher verabschiedeten Maßnahmen der Bundesregierung.
  • Gefordert werden jedoch notwendige Nachbesserungen an den Nothilfefonds der Bundesregierung für die Tourismus-Branche.

Kampf gegen das Coronavirus: Deutsche Tourismuswirtschaft fordert Nachbesserungen

Das Ziel der Bundesregierung: Aufgrund der Krise rund um das Coronavirus keine Unternehmen und Arbeitsplätze verlieren. Um dies jedoch zu erreichen, müssen laut der Deutschen Tourismuswirtschaft weitere Maßnahmen schnellstmöglich getroffen werden, wie es in einer Pressemeldung heißt.

In einem Schreiben an die Bundeskanzlerin mahnte nun die Branche an, dass speziell der touristische Mittelstand mit zwischen 11 und 249 Mitarbeitern von keiner der Hilfsmaßnahmen ausgenommen werden darf. Denn gerade diese Unternehmen würden im Nachgang der Krise gebraucht und maßgeblich helfen, schnellstmöglich wieder zum Normalzustand zurückzukehren. Diese "Regelungslücke" im Nothilfepaket müsse dringend geschlossen werden.

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Außerdem fordert die Deutsche Tourismuswirtschaft Liquiditätshilfemaßnahmen. Diese sollten mit Hilfe der KFW-Kredite erfolgen und auf eine staatliche Haftungsfreistellung von nahezu 100 Prozent angehoben werden. Denn häufig scheitere die Kreditvergabe an schlechten Branchenratings und den unsicheren Fortführungsaussichten der Branche und damit an der mangelnden Bereitschaft der Banken, anteilig Kreditrisiken zu übernehmen.

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Aufgrund der erheblichen Engpässe in der Bearbeitung der Anträge auf Kurzarbeitergeld und um die Auswirkungen auf die massiv angespannte Liquiditätslage abzumildern, sollten umgehend unbürokratische Abschlagzahlungen schon Ende März/Anfang April geleistet werden, wie es heißt.

Letztlich halte es die Branche darüber hinaus für zwingend notwendig, den Barauszahlungsanspruch der Kundengelder bei gebuchten Reisen durch eine Gutscheinlösung oder eine Notfonds-Lösung zu ersetzen, um Liquidität in den durch die Krise angeschlagenen Unternehmen zu halten.

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