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Der Trend bei Reise und Urlaub 2021 könnte wieder mehr zur Pauschalreise gehen. Experten sehen auch bei Reisebüros Chancen auf eine Besserung der Lage. (Archivbild)
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Der Trend bei Reise und Urlaub 2021 könnte wieder mehr zur Pauschalreise gehen. Experten sehen auch bei Reisebüros Chancen auf eine Besserung der Lage. (Archivbild)

Corona

Reisetrends in der Pandemie – So könnten sich Urlaube verändern

  • Sophia Lother
    vonSophia Lother
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Reise und Urlaub im Jahr 2021 könnten sich durch die Corona-Pandemie wandeln. Welche Trends sich bereits abzeichnen.

  • Die Corona-Krise* wirkt sich enorm auf die Urlaubs- und Reisebranche aus.
  • Aus der Pandemie könnten sich einige neue Reise-Trends ergeben.
  • Corona-News*: Alles Wichtige zur Pandemie im Überblick.

Frankfurt - Endlich wieder raus aus dem grauen Corona-Alltag und rein in den Urlaub – das wünschen sich viele Menschen. Ein Tapetenwechsel, und sei er nur kurz, kann die triste Zeit des Lockdowns zumindest ein bisschen aus den Köpfen vertreiben. Doch bei der Reiseplanung im Jahr 2021 schwingt vor allem eines mit: Die Angst vor einer Infektion mit dem Coronavirus.

Gerade deshalb zeichnen die Trends bei Urlaub und Reise im Jahr 2021 ein ganz anderes Bild als in den Jahren zuvor – abgesehen vom ersten Corona-Jahr 2020. Doch welche Veränderungen zeichnen sich bisher ab?

Corona: Urlaub im Jahr 2021 stark an Pandemie-Faktoren geknüpft

Ein wichtiger Punkt ist die Abhängigkeit der Urlaubsplanung von Politik und Infektionsgeschehen. Eine wichtige Rolle wird der Corona-Impfpass beim Sommerurlaub* spielen. Mit ihm sollen EU-Bürger nachweisen können, dass sie bereits eine Impfung hinter sich haben. Wann der Impfpass genau kommen wird, ist noch unklar. Gegenüber der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ hat die EU-Kommissionsvize Margaritis Schinas allerdings erklärt: „Der Nachweis soll bis zum Beginn des Sommers einsetzbar sein, und der Sommer beginnt am 1. Juni.“

Ebenso ist derzeit noch unklar, ob ein Corona-Impfpass tatsächlich das freie Reisen innerhalb der EU gewährleisten wird. Urlaubsländer wie Spanien und Griechenland fordern immer wieder vehement, dass ein solcher Impfnachweis mit Reiseerleichterungen verbunden werden soll. Länder wie Island und Polen haben bereits in ihren Einreisebestimmungen festgelegt, dass für geimpfte Reisende keine zehntägige Quarantäne mehr vorgeschrieben ist. Andere Länder könnten diesem Trend folgen.

Corona-Pandemie: Trend bei Urlaub und Reise im Jahr 2021 – Können Reisebüros profitieren?

Die Unsicherheiten die mit der Abhängigkeit von Politik und Infektionsgeschehen einhergehen sorgen beim Urlaub 2021 für einen weiteren Trend. „Die Leute buchen wieder mehr in Reisebüros statt auf Onlineportalen, um im Notfall einen Ansprechpartner zu haben“, erklärt der Reiseforscher Jürgen Schmude gegenüber dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. Derzeit gebe es rund 10.000 Reisebüros in Deutschland.

Neben Reisebüros zeichnet sich jedoch auch ein ganz anderer Trend ab. So könnten auch Pauschalreisen im Jahr 2021 immer mehr Zulauf bekommen. Diese werden meist direkt beim Reiseveranstalter gebucht. Viele Angebote beinhalten eine kostenfreie Stornierung – was in unsicheren Corona-Zeiten für viele ein wichtiger Punkt bei der Auswahl der Reise ist. Dennoch müssen Kund:innen bei der Buchung ihres Urlaubs vorsichtig sein, denn nicht bei jedem Anbieter ist ein Rücktritt kurz vor Reiseantritt möglich.

Corona: Neue Trends beim Verkehrsmittel bei Urlaub und Reise im Jahr 2021

Auch das Verkehrsmittel, mit dem Menschen sich auf ihre Reise begeben, könnte sich im Jahr 2021 verändern. So gab Ingo Burmester, CEO von „DER Touristik“, gegenüber dem „Westfälischen Anzeiger“ an: „Vor allem Auto-Reisen* werden stark nachgefragt.“ Wenig verwunderlich, denn zu Corona-Zeiten ist vor allem Flexibilität gefragt. Im eigenen Auto ist diese selbstredend höher, als beispielsweise beim Fliegen.

Die liebsten Reiseziele der Deutschen: Im Jahr 1991Im Jahr 2019 (Betrifft jeweils die Haupturlaubsreise ab fünf Tagen)
Deutschland: 37,2 ProzentDeutschland: 26,0 Prozent
Spanien: 11,0 ProzentSpanien: 12,7 Prozent
Österreich: 9,5 ProzentItalien: 8,7 Prozent
Italien: 8,9 ProzentTürkei: 6,3 Prozent
Frankreich: 5,0 ProzentÖsterreich: 4,7 Prozent
Quelle: Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen e.V.: Reiseanalyse 1971, 1991, 2020, Kiel

In Zeiten in denen Urlauber:innen auch vermehrt auf Nachhaltigkeit setzen wollen, könnte auch die Reise mit der Bahn eine immer größere Rolle spielen. Die europäischen Eisenbahnen investieren derzeit vermehrt in einen Ausbau. Die Deutsche Bahn will gemeinsam mit der ÖBB, der Schweizerischen Bundesbahn (SBB) sowie dem französischen Staatskonzern SNCF in den kommenden Jahren beispielsweise die Nachtzugverbindungen in Europa wieder ausbauen. Pläne sehen Verbindungen zwischen Zürich und Köln bis Amsterdam vor, ebenso wie eine Strecke von Wien über München nach Paris. (Sophia Lother) *fr.de und wa.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA

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