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Die CovPass App zeigt auf einem Smartphone das digitalen europäischen Impfzertifikat gegen den Coronavirus an.
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Eine zweite Impfung ist in manchen Ländern schon bald nicht mehr ausreichend, um als vollständig geimpft zu gelten.

Corona-Impfung

In diesen Reiseländern verliert das Corona-Impfzertifikat schneller seine Gültigkeit

  • Franziska Kaindl
    VonFranziska Kaindl
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Einige Länder haben den Zeitraum der Gültigkeit des Corona-Impfzertifikats verkürzt. In einem Land behält man den Status als Geimpfter nur für sechs Monate.

In den meisten Ländern gelten Personen derzeit als vollständig geimpft, wenn sie zweimal mit einem Vakzin der Hersteller Biontech/Pfizer, Moderna und AstraZeneca beziehungsweise einmal mit dem Vakzin von Johnson&Johnson geimpft wurden. Der Impfstatus bleibt nach aktuellem Stand in Deutschland und vielen anderen EU-Ländern für ein Jahr erhalten. Das könnte sich aber bald ändern: Forscher und Forscherinnen haben festgestellt, dass der Impfschutz schon etwa ab dem fünften Monat kontinuierlich nachlässt. Daher überlegt die EU, die Gültigkeit der Impfzertifikate auf neun Monate zu beschränken. Manche Länder sind aber schon vorgeprescht – und haben den Impfzertifikaten ein früheres Ablaufdatum erteilt.

Übersicht: In diesen Ländern läuft das Corona-Impfzertifikat verfrüht ab

LandGültigkeit bis ... nach letzter ImpfdosisAltersgruppe
Österreich270 Tage für alle
Frankreichsechs Monate und fünf Wochenab 65 Jahren
Griechenlandsieben Monate über 60 Jahren
Israel180 Tagefür alle

Österreich: Corona-Impfzertifikate haben jetzt Ablaufdatum

Österreich hat die Gültigkeit der Impfzertifikate ab 6. Dezember auf 270 Tage beschränkt – also ungefähr neun Monate. Zuvor behielten Geimpfte ihren Impfstatus für 360 Tage. Bei der Einreise nach Österreich darf die Zweitimpfung also nicht länger als 270 Tage zurückliegen. Wer sich eine Booster-Impfung geben lässt, verlängert sein Impfzertifikat um weitere 270 Tage.

Lesen Sie auch: Welcher Impfstoff bietet am meisten Reisefreiheit? Es ist nicht Biontech.

Frankreich schränkt Gültigkeit der Impfzertifikate bei älteren Menschen ein

In Frankreich sind aktuell nur Menschen über 65 Jahren von Einschränkungen bei der Gültigkeit betroffen. Sie müssen sich spätestens sieben Monate nach der Zweitimpfung ihren Booster holen, wenn sie weiterhin als vollständig geimpft gelten wollen. Die Regelung gilt ab Mitte Dezember. Außerdem können sich ab dem 15. Dezember alle über 50 Jahren in Frankreich ihre dritte Impfdosis geben lassen.

Griechenland fordert Booster-Pflicht ab 60 Jahren für alle EU-Bürger

Die Regierung Griechenlands fordert ebenfalls von der älteren Generation – Ü60-Jährige, um genau zu sein –, sich spätestens sieben Monate nach der letzten Impfdosis boostern zu lassen, um ihr Impfzertifikat behalten zu dürfen. Regierungschef Kyriakos Mitsotakis verlangt, dass die EU generell eine Booster-Pflicht für Menschen über 60 Jahren einführen soll.

Auch interessant: Diese Länder stufen Deutschland als Corona-Risikogebiet ein.

Corona-Impfzertifikat: Nur sechs Monate Gültigkeit in Israel

Israel ist besonders rigoros, was die Impfzertifikate angeht. Hier gilt man bereits sechs Monate nach der letzten Impfdosis nicht mehr als vollständig geimpft. Daher braucht es spätestens dann die dritte Impfung, um weiterhin den „Grünen Pass“ zu besitzen. (fk) *fr.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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