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Gedränge auf Weihnachtsmärkten gefällt auch Taschendieben. Im dichten Gewusel gelingt es ihnen leichter, in die Taschen ihrer Opfer zu greifen.

Nicht auf Rempler reinfallen

Wie Besucher Taschendiebe auf dem Weihnachtsmarkt erkennen

Glühwein, gebrannte Mandeln und Kunsthandwerk: Weihnachtsmärkte locken jedes Jahr Millionen Besucher an - eine willkommene Gelegenheit für Taschendiebe. Dabei verhalten sich die Langfinger oft nach bestimmten Mustern.

In vielen Städten öffnen in der kommenden Woche die Weihnachtsmärkte. Besucher sollten dabei nicht vergessen: Größere Menschenansammlungen ziehen immer wieder auch Taschendiebe an.

Das unübersichtliche Gedränge zwischen den Ständen bietet ihnen gute Gelegenheit, unbemerkt zuzuschlagen, warnt die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK) . Wie man Taschendiebe erkennt:

- Täter bevorzugen die Enge und beobachten ihre Opfer lange und genau. Sie meiden dabei den direkten Blickkontakt und schauen eher nach der Beute.

- Sie suchen körperliche Nähe, rempeln ihre Opfer an, verwickeln diese in ein Gespräch oder beschmutzen vermeintlich unabsichtlich die Kleidung ihrer Opfer.

- Oft arbeiten die Täter in Gruppen: Der Erste lenkt das Opfer ab. Der Zweite stiehlt die Beute und gibt sie an den Dritten weiter, der damit verschwindet.

Besucher sollten für den entspannten Bummel über den Weihnachtsmarkt nur so viel Bargeld und Zahlungskarten mitnehmen, wie sie tatsächlich benötigen. Alle Wertgegenstände sollten sie immer in verschiedenen verschlossenen Innentaschen der Kleidung möglichst dicht am Körper tragen.

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