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Analysehaus: Buchungen für Urlaubsreisen ziehen deutlich an

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Reisebuchungen steigen
Die Buchungen in Reisebüros und auf Online-Reiseportalen übertreffen derzeit das Vor-Corona-Niveau 2019, stellt das Analysehauses TDA fest. © Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Das Reisegeschäft boomt wieder. Im Februar gab es sogar mehr Buchungen als vor Ausbruch der Pandemie. Die Daten eines Marktanalysten zeigen jedoch auch, was die Reiselust dämpfen könnte.

Frankfurt/Main - Das Urlaubsreisegeschäft hat im Februar deutlich an Schwung gewonnen und das Niveau vor der Corona-Krise überschritten. Nach Daten des Analysehauses TDA wurden Pauschal- und Bausteinreisen für fast 1,9 Milliarden Euro gebucht.

Das waren 24 Prozent mehr als im Januar und 13 Prozent mehr als im Februar 2019, dem Monat vor Ausbruch der Pandemie. Dank der starken Nachfrage schrumpfte der Rückstand für die wichtige Sommersaison gegenüber dem Vorkrisensommer 2019 um sieben Prozentpunkte auf minus 39 Prozent.

Ukraine-Krieg senkt Nachfrage

Ab der letzten Februarwoche zeitgleich zum Beginn des Ukraine-Krieges sank die Nachfrage gegenüber dem Boom Mitte des Monats allerdings deutlich, wie TDA mitteilte. Dennoch übertreffe das wöchentliche Neubuchungsvolumen in Reisebüros und auf Online-Reiseportalen weiterhin das Vor-Corona-Niveau 2019. Inwieweit der Krieg in der Ukraine und die stark steigenden Energiepreise die gute Urlaubsstimmung beeinträchtigen, lasse sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abschätzen. dpa

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