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Getötet, entführt, als Soldaten missbraucht: Terror und Gewalt beeinflussen das Leben der Kinder in Nigeria nach Angaben der SOS-Kinderdörfer massiv. Allein von Januar bis Oktober dieses Jahres seien über 1400 Schüler und Schülerinnen verschleppt worden. Besonders im Norden des Landes nehmen die Attacken weiter zu. „Die Kinder leben in einem Klima der Angst!“, sagt Eghosa Erhumwunse, Leiter der SOS-Kinderdörfer in Nigeria. 12.000 Kinder im Schulalter würden aus Furcht nicht zur Schule gehen, erklärte erst im Oktober Nigerias Präsident Muhammadu Buhari.
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Getötet, entführt, als Soldaten missbraucht: Terror und Gewalt beeinflussen das Leben der Kinder in Nigeria nach Angaben der SOS-Kinderdörfer massiv. Allein von Januar bis Oktober dieses Jahres seien über 1400 Schüler und Schülerinnen verschleppt worden. Besonders im Norden des Landes nehmen die Attacken weiter zu. „Die Kinder leben in einem Klima der Angst!“, sagt Eghosa Erhumwunse, Leiter der SOS-Kinderdörfer in Nigeria. 12.000 Kinder im Schulalter würden aus Furcht nicht zur Schule gehen, erklärte erst im Oktober Nigerias Präsident Muhammadu Buhari.

SOS-Kinderdörfer weltweit

SOS-Kinderdörfer: 12.000 Kinder gehen aus Angst nicht in die Schule

Getötet, entführt, als Soldaten missbraucht: Terror und Gewalt beeinflussen das Leben der Kinder in Nigeria nach Angaben der SOS-Kinderdörfer massiv.

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Abuja (ots)

Allein von Januar bis Oktober dieses Jahres seien über 1.400 Schüler und Schülerinnen verschleppt worden. Besonders im Norden des Landes nehmen die Attacken weiter zu. „Die Kinder leben in einem Klima der Angst!“, sagt Eghosa Erhumwunse, Leiter der SOS-Kinderdörfer in Nigeria. 12.000 Kinder im Schulalter würden aus Furcht nicht zur Schule gehen, erklärte erst im Oktober Nigerias Präsident Muhammadu Buhari. „Unterbricht ein Kind erst einmal die Schule, hat das meist Auswirkungen auf das ganze Leben. Studien zeigen, dass nur jeder vierte Schüler wieder zurückkehrt“, sagt Erhumwunse.

Seit 2009 sind nach UN-Angaben über 300.000 Kinder direkt oder indirekt durch die Angriffe der Terrorgruppe Boko Haram ums Leben gekommen. Erhumwunse sagt: „Der weitaus größte Teil der Kinder stirbt an den indirekten Folgen: Die Armut in den betroffenen Gebieten steigt und Familien begeben sich auf die Flucht. Kinder sterben an Unterernährung oder Durchfallerkrankungen, weil sie kein sauberes Trinkwasser haben.“

Auch die Zahl der Kinder, die von ihren Familien verlassen werden, nimmt nach Angaben der Hilfsorganisation aufgrund von Terrorismus und Vertreibung zu. „Die Straßen in Nigerias Hauptstadt Abuja sind überfüllt mit Kindern, die um Essen betteln“, sagt Erhumwunse. Allein gelassen, würden auch diese Kinder immer wieder Opfer von Entführungen. Vielfach würden sie als Soldaten rekrutiert und sogar als Selbstmordattentäter eingesetzt. „Wir dürfen hier nicht weiter zusehen! Die nigerianische Regierung muss rigorose Maßnahmen ergreifen, um die Kinder zu schützen und ihre Rechte zu sichern!“, sagt Erhumwunse.

Die SOS-Kinderdörfer unterstützen Kinder in Nigeria vielfach. In den SOS-Kinderdörfern des Landes bekommen elternlose Kinder wieder ein Zuhause, Familien werden dabei unterstützt, ihr Leben aus eigener Kraft zu bestreiten.

Pressekontakt:

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Boris Breyer
Stellvertretender Pressesprecher
SOS-Kinderdörfer weltweit
Tel.: 089/179 14-287
E-Mail: boris.breyer@sos-kd.org
www.sos-kinderdoerfer.de

Original-Content von: SOS-Kinderdörfer weltweit, übermittelt durch news aktuell

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