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Kulturminister Rainer Robra spricht beim Sukkot-Fest.
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Kulturminister Rainer Robra spricht beim Sukkot-Fest.

Tag der Deutschen Einheit

Rainer Robra und die jüdische Gemeinde in Halle (S.): Zum Tag der Deutschen Einheit gemeinsam Sukkot feiern

Staats- und Kulturminister Rainer Robra hat gemeinsam mit der jüdischen Gemeinde den Beginn des Laubhüttenfestes „Sukkot“ gefeiert.

Halle (S.) (ots)

Anmoderationsvorschlag:

Gastgeber der zentralen Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit ist in diesem Jahr Sachsen-Anhalt. Ein Teil der Open-Air-Ausstellung EinheitsEXPO ist dem jüdischen Leben in Deutschland gewidmet. Staats- und Kulturminister Rainer Robra hat gemeinsam mit der jüdischen Gemeinde den Beginn des Laubhüttenfestes „Sukkot“ gefeiert.

Sprechertext:

Frage: Wie wichtig war und ist das Jüdische in der Geschichte Deutschlands?

Ton:

„Ja, wir begehen 1700 Jahre jüdisches Leben, das knüpft an eine Ersterwähnung 321 in Köln an. Aber natürlich ist es mit den Ersterwähnungen so: es wird nichts erwähnt, was nicht schon lange da ist. In Sachsen-Anhalt erinnern wir uns an die denkwürdige Hilfeleistung eines Juden, der Otto II. vor den Sarazenen gerettet hat, bei der Schlacht von Kap Colonna 982, das ist auch schon sehr lange her. Ohne seine Tat wäre die europäische Geschichte anders verlaufen. Das Jubiläumsjahr ruft uns ins Bewusstsein, dass wir eine sehr lange gemeinsame Tradition haben mit jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern in Deutschland Wir sollten uns mit der ganzen Dimension unserer gemeinsamen Geschichte befassen und uns erinnern, wie sehr uns die jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger befruchtet haben in der deutschen Kultur; dieses Miteinander und Nebeneinander und Zusammengehen, das ist eigentlich der zentrale Gegenstand und das Ziel dieses Jubiläums.“

Frage: Das Laubhüttenfest ist fröhlich - die Erinnerungskultur ernst. Wie geht beides zusammen?

Ton:

„Ich war gerade eben in der Synagoge hier in Halle (S.) und habe im Bewusstsein der schrecklichen Ereignisse von 2019 mit der Gemeinde in der Sukka, der Laubhütte, ihr Sukkotfest, das Laubhüttenfest, gefeiert, und es gab zu essen und zu trinken, und man war froh miteinander. Sukkot ist das Fest des Ankommens nach der Wanderung durch die Wüste und auch des Bleibens und des Zuhauseseins für die jüdische Gemeinschaft, das war da sehr spürbar. Das muss man feiern und sich dadurch auch immer wieder ins Bewusstsein rufen. Sukkot ist ja nun ein Fest, das weit, weit traditionsreicher ist als 1700 Jahre, das gab es schon im Alten Testament beim Auszug aus Ägypten. Und das christlich geprägte Umfeld, in dem sich die Jüdische Gemeinschaft hier bewegt, bedeutet für uns alle: Wir sind beieinander, wir haken uns unter, wir gehen gemeinsam in die Zukunft. Oder wie es in unserem Motto für den Tag der Deutschen Einheit heißt: Wir formen gemeinsam die Zukunft.“

... sagt Sachsen-Anhalts Kulturminister Rainer Robra.

Abmoderationsvorschlag:

Alle Infos zu den geplanten Feierlichkeiten und weiterführende Inhalte finden Sie auf der Homepage zum Tag der Deutschen Einheit (https://tag-der-deutschen-einheit.de) sowie auf den Kanälen der Sozialen Netzwerke Facebook (https://www.facebook.com/tde2021), Instagram (https://www.instagram.com/gemeinsamzukunftformen/), YouTube (https://www.youtube.com/channel/UCOc0eBEkKxWIHW_uampEQGw) und Twitter (https://twitter.com/tde2021).

Pressekontakt:

Dr. Matthias Schuppe
Regierungssprecher
Staatskanzlei und Ministerium für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt
Presse- und Informationsamt der Landesregierung
Hegelstraße 40 - 42, 39104 Magdeburg
+49 391 567 6666
presse@stk.sachsen-anhalt.de
https://www.tag-der-deutschen-einheit.de

Original-Content von: Tag der Deutschen Einheit, übermittelt durch news aktuell

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